Verbands-Presseticker
(Berlin/Wiesbaden) - Die Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen nehmen an Schärfe zu. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat für Donnerstag, 28. Februar 2008 zu einem Warnstreik am Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden aufgerufen.
(Hamburg) - Die Kaffeezubereitung in den Haushalten ist vielfältiger geworden. Schon jeder fünfte Haushalt nutzt zur Kaffeezubereitung hauptsächlich ein Einzelportionen-Gerät, das Pads oder Kapseln verwendet. Jeder zehnte Haushalt bevorzugt einen Kaffeevollautomaten mit integriertem Mahlwerk. Das zeigt eine im Januar von Dialego AG durchgeführte repräsentative Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kaffeeverband. "Das Angebot an Kaffeemaschinen ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Für jeden Kaffeetrinker gibt es heute die perfekte, individuelle Zubereitungsmöglichkeit für zu Hause", so Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbands in Hamburg.
(Berlin) - Das Bundesgesundheitsministerium hat der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung zugestimmt. Der AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG) sieht darin eine wichtige Weichenstellung in der Versorgung schwer erkrankter Patienten. Entscheidend ist jetzt, betont Vorstandsmitglied Thomas Meißner, dass die Beantragungsverfahren von den Krankenkassen unbürokratisch gehandhabt werden."
(Kiel) - Die Bundesregierung hat die Forderungen und Erwartungen des Deutschen Mieterbundes ernst genommen und eine spürbare Wohngelderhöhung beschlossen. Damit hat sie ein deutliches Zeichen gegen Wohnarmut gesetzt.
(Frankfurt an der Oder) - Die Diskussion um einen besseren Schutz gefährdeter Kinder in Brandenburg hält weiter an und wird zum Teil kontrovers geführt.
(Berlin) - Die Mindestlohntarifverhandlungen für die rund 130.000 Beschäftigten im ostdeutschen Bauhauptgewerbe sind am Freitag (22. Februar 2008) gegen 17.30 Uhr ohne Ergebnis beendet worden.
(Berlin) Am Mittwoch (20. Februar 2008) trafen sich in Berlin der VDZ-Präsident Prof. Dr. Hubert Burda, der ARD-Vorsitzende Fritz Raff und der ZDF-Intendant Markus Schächter zu einem Meinungsaustausch über die Internet-Aktivitäten von ARD und ZDF. Die Zusammenkunft verlief in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre. ARD und ZDF erläuterten ihr Verständnis vom dynamischen Funktionsauftrag für ihre Online-Angebote. Zugleich legten sie ihre Absicht dar, im Rahmen eines publizistisch begründeten Konzepts zeitlich abgestufte Grenzen für die Abrufbarkeit ihrer Online-Inhalte einzuführen.
(Berlin) - Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Aussage von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, die sogenannte Biosprit-Verordnung zu überprüfen, nach der Normal- und Superbenzin von 2009 an zehn Prozent Ethanol aus Agrarprodukten beigemischt werden sollen. Nach Ansicht des VCD ist es höchste Zeit, mit der Illusion aufzuräumen, dass Agrokraftstoffe das Klimaproblem lösen könnten. Bisher seien die negativen ökologischen und sozialen Effekte einer massiven Förderung von Kraftstoffen aus Biomasse viel zu wenig in die Überlegungen eingeflossen. Aus diesen Gründen dürfe es auch keinen Agrosprit-Rabatt beim anstehenden CO2-Grenzwert für Pkw geben.
(Berlin) - Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und seine Mitglieder ziehen eine positive Zwischenbilanz ihrer bundesweiten Kampagne zum Stromanbieterwechsel. Unter dem Motto "Strom. Jetzt wechseln. Jetzt sparen" setzten sie sich mit Erfolg gegen die Preiserhöhungen der Stromversorger zur Wehr und riefen die Kunden bundesweit zum Wechsel ihres Stromanbieters auf. "Auch wenn klar ist, dass nicht allein wir Auslöser der Wechsel-Welle in Deutschland waren - an der Verdopplung der Wechselzahlen hatten wir einen maßgeblichen Anteil", resümiert Vorstand Gerd Billen. Die Kampagne hat gezeigt: Ein Wechsel ist einfach und ohne Risiko möglich und spart bares Geld. Zum Weltverbrauchertag im März wird der Bundesverband und seine Mitglieder neben dem Anbieterwechsel das Thema Strom-Sparen ins öffentliche Bewusstsein rücken.
(Berlin) - Die Warnstreikaktionen in den T-Punkten der Deutschen Telekom (TPG) werden am Samstag (23. Februar 2008) erheblich ausgeweitet. "Wer in bundesdeutschen Ballungsräumen einen Einkaufsbummel in den T-Punkten plant, sollte ihn auf einen anderen Tag verschieben", kündigte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder an. Dies sei auch als Reaktion auf ein Ultimatum zu verstehen, mit dem die Telekom ihr Angebot aus der letzten Verhandlungsrunde verknüpft hatte. Das Ultimatum war am Donnerstag (21. Februar 2008) um 24 Uhr abgelaufen.




