Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Bundesregierung sollte die teilweise stark überzogenen Vorgaben aus Brüssel nicht kritiklos akzeptieren. Das forderte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, in einer ersten Stellungnahme zur Mitteilung der Europäischen Kommission zum Vergaberecht für institutionalisierte öffentlich-private Partnerschaften. Die Kommission fordert darin, dass öffentlich-private Partnerschaften nur unter dem Vorbehalt einer öffentlichen Ausschreibung gegründet werden dürfen.
(Nürnberg/Berlin) - Der Bio-Fachhandel wuchs im Jahr 2007 um 14 Prozent und damit ähnlich stark wie der Gesamt-Biomarkt. Das Marktvolumen des Bio-Fachhandels lag 2007, bezogen auf den reinen Lebensmittelumsatz, bei 1,6 Milliarden Euro.
(Berlin) - Mit einer neuen Kampagne wirbt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für die energetische Sanierung von Wohngebäuden. Die Bundesregierung fördert diese Maßnahmen mit Zuschüssen und über zinsverbilligte Kredite. Ziel ist es, Energie zu sparen und die Umwelt zu entlasten. ZDH-Präsident Otto Kentzler begrüßt die Informationsoffensive: Die umfangreichen Fördermöglichkeiten für Eigentümer und Mieter müssen unbedingt bekannter werden. Das Handwerk wünscht sich darüber hinaus eine Ausweitung der Fördermöglichkeiten auf Gewerbegebäude.
(Berlin) - Die Deutsche Lufthansa und Swiss verschicken aktuell an die Reisebüros die Zusatzvereinbarung über den Verkauf von Flugscheinen, die auf Lufthansa- und Swiss-Vorzugspreisen basieren. Diese ist Voraussetzung für die Teilnahme am so genannten Vorzugspreismodell.
(Offenbach) - Die Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern zwischen VKA und Marburger Bund wurden in Offenbach fortgesetzt. Wir haben intensiv über die Forderungen des Marburger Bundes diskutiert und gleichzeitig die Komponenten eines möglichen Angebots deutlich gemacht, so der VKA-Verhandlungsführer Joachim Finklenburg. Inhaltliche Bestandteile und Größenordnung eines Angebots liegen auf dem Tisch. Hierüber haben wir uns ausgetauscht, ohne dies an konkreten Zahlen festzumachen. Ein Angebot haben wir noch nicht abgegeben.
(Berlin) - Geld gegen zusätzliche Ausbildungsplätze so die Logik des Bonus. Laut Kabinettsbeschluss vom 20. Februar 2008 soll ein Bonus in Höhe von bis zu 6.000 Euro Unternehmen belohnen, wenn sie zusätzlich zu ihrem bisherigen Ausbildungsengagement einem Altbewerber mit höchstens einem schwachen Realschulabschluss eine Ausbildung ermöglichen. Der DIHK sieht diesen Kabinettsbeschluss zwar als gewisse Verbesserung gegenüber den ursprünglichen Plänen mit wesentlich breiterer Zielgruppe. Dennoch bleibt Skepsis.
(Offenbach) - Am 21.02.2008 wurde die 3. Verhandlungsrunde zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Vereinigung kommunaler Arbeitgebergeberverbände (VKA) nach schwierigen Verhandlungen ergebnislos vertagt. Entgegen ihrer Ankündigung legten die Arbeitgeber überraschenderweise kein Angebot vor.
(Berlin) - Jacques Barrot, Vize-Präsident der Europäischen Kommission und Kommissar für Verkehr, hat sich auf der Veranstaltung des Deutschen Verkehrsforums dafür eingesetzt, den städtischen Verkehr nach europaweit einheitlichen Grundsätzen zu organisieren. Nach Ansicht Barrots stehen Europas Städte vor ähnlichen Problemen wie Umweltverschmutzung, Verkehrsstau und Unfälle. Die Kommission will hier mit einer nachhaltigen Stadtverkehrspolitik den Kommunen helfen, diese Probleme zu lösen. Die geplanten Maßnahmen der EU stehen im so genannten Grünbuch Stadtverkehr.
(Berlin) - Die Forderung zur Eindämmung rechtswidriger Forderungsverkäufe von Immobilienkrediten untermauert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) jetzt mit rechtlichen Schritten. Abmahnungen wurden in diesen Tagen der Baden-Württembergischen Bank, der ING-DiBa, der Deutschen Kreditbank, der Volksbank Allgäu-West und der Westdeutschen Immobilienbank zugestellt. Rechtswidrig sind nach Einschätzung des Bundesverbandes Klauseln in den Darlehensverträgen, mit denen die Verbraucher pauschal in Forderungsverkäufe einwilligen.
(Frankfurt am Main) - Das "Unicef-Debakel" zieht immer weitere Kreise. Das Vertrauen der Spender ist erschüttert und längst betrifft die Affäre nicht nur Unicef allein, sondern alle Spendenorganisationen.





