Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Die sechste IMEX incorporating Meetings made in Germany The Worldwide Exhibition for incentive travel, meetings and events" rechnet für 2008 mit der höchsten Teilnehmerzahl seit ihrer Gründung. Die preisgekrönte globale Fachmesse findet vom 22. bis 24. April 2008 in Frankfurt statt. Das erwartete Plus ergibt sich durch einen Zuwachs bei den eingeladenen Einkäufer-Gruppen (Hosted Buyer) sowie einer höheren Zahl deutscher Entscheidungsträger.
(Frankfurt am Main) - Das Jahr 2008 hat mit einer Ölpreis-Explosion begonnen. Statt des erhofften Rückgangs der Heizölpreise zu Jahresbeginn ist im Januar genau das Gegenteil eingetreten: Laut einer Umfrage des Hamburger Energie Informationsdienstes in 14 deutschen Städten sind die Kosten für 100 Liter Heizöl bei Abnahme von 3.000 Litern weiter auf durchschnittlich 75 Euro gestiegen. Für den Endverbraucher hat sich die Heizöllieferung damit innerhalb eines Jahres von 1.500 Euro auf 2.200 Euro verteuert. Verbraucherschützer raten dazu, die Wärmedämmung älterer Gebäude zu verbessern und die Bewohner damit unabhängiger vom Ölpreis zu machen.
(Bad Homburg) - Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller fordert die schnellstmögliche Umstellung auf eine CO2-basierte Kfz-Steuer. Der Vorschlag der Bundesländer, die kompletten Einnahmen aus der Kfz-Steuer an den Bund fließen zu lassen und dafür einen adäquaten Ausgleich zu erhalten, wird positiv bewertet. So erhält die Bundesregierung den erforderlichen Handlungsspielraum, um die längst überfällige Änderung der Kfz-Steuer schnell umzusetzen und damit direkt Anreize für die rasche Erneuerung des Fahrzeugbestandes zu schaffen.
(Kiel) - Mit großem Unverständnis reagierte die Kripo-Gewerkschaft BDK heute (5. Februar 2008) auf die Pressemitteilung des Innenministers, der erklärte, dass durch ein bundesweit vorbildliches Konzept unter anderem die Ermittlungskommissariate verstärkt würden.
(Berlin) - Rund 113 Hektar Freifläche werden derzeit in Deutschland pro Tag in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt. Begründet wird dies oft mit dem Argument, dass neue Baugebiete für Gemeinden zusätzliche Einnahmen aus Steuern und dem kommunalen Finanzausgleich bringen. Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), die vom Bundesamt für Naturschutz gefördert wurde, kommt zu anderen Ergebnissen: "Die Beispielrechnungen für Gemeinden in Wachstumsregionen am Rande größerer Städte zeigen, dass beim Wohnungsbau die gesamten Folgekosten für innere und äußere Erschließung sowie soziale Infrastruktur höher sein dürften als die zusätzlichen Einnahmen. Eine negative Bilanz ergibt sich oft auch für die Ausweisung neuer Gewerbegebiete", erklärt Projektleiter Michael Reidenbach. "Kommunen sollten sich deshalb auf die Innenentwicklung konzentrieren. Das kann Kosten sparen." Von Planern und Stadtökonomen wird in diesem Zusammenhang auf die besondere Bedeutung der ökonomischen Rahmenbedingungen für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme verwiesen.
(Hamburg) - Budgetierung, Praxisgebühr und ständige Gesundheitsreformen zehren an den Nerven der Hamburger Zahnärzte. Nach den Ergebnissen des Januar-Politbarometers der Hamburger Zahnärzte wollen oder können über 75 Prozent der befragten Zahnärzte ihre Investitionen in diesem Jahr nur auf das Notwendigste beschränken oder weniger als in den Vorjahren in die Praxis stecken. Außerdem würden nicht einmal 10 Prozent der befragten Zahnärzte ihren eigenen Kindern das Zahnmedizinstudium heute noch uneingeschränkt empfehlen. Der Frust auf die immer schlechter werdenden Rahmenbedingungen der zahnärztlichen Tätigkeit sitzt offenbar tief.
(Düsseldorf) - Manufacturing Execution Systems (MES) ermöglichen die Planung, Steuerung und Optimierung der Produktion in Echtzeit. Mit solchen prozessnah operierenden Systemen lassen sich relevante Produktionsvorgänge detailliert und zeitrichtig analysieren und letztlich effektiver gestalten. Mit der Fachtagung MES 2008 Steigerung der Produktivität mit Manufacturing Execution Systems unterstützt das VDI-Kompetenzfeld Informationstechnik den Erfahrungsaustausch. Die vom VDI Wissensforum veranstaltete Tagung findet am 8. und 9. April in Bonn statt und bietet Anwendern und Herstellern neue Erkenntnisse und eine Diskussionsmöglichkeit. In einem Keynote-Vortrag erläutert Klaus-Hardy Mühleck, CIO VW, wie der Volkswagen-Konzern intelligentes MES zum Erreichen der Wachstumsstrategie 2018 einsetzt.
(Hannover) - Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) äußert starke Vorbehalte an dem jüngsten Vorschlag von acht EU-Staaten zur Entflechtung der Energiekonzerne. Auch die deutsche Regierung unterstützt den Dritten Weg zum Unbundling. Das Konzept ist eine Mogelpackung, kommentiert Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA, den Vorschlag, der die komplette eigentumsrechtliche Entflechtung der europäischen Energieversorger abwenden soll. Er ist keine geeignete Lösung für mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten. Viele Vorgaben finden sich bereits in der EU-Richtlinie von 2003. Das neue Papier sei kein wirklicher Schritt voran im Bestreben, endlich die Macht der großen Konzerne zu brechen.
(Berlin) - Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, war heute (5. Februar 2008) zu einem Informationsaustausch im Präsidium des Deutschen Landkreistages (DLT) zu Gast. Frau Evers-Meyer würdigte dabei auch die Arbeit der Landkreise, die sich als Träger der Eingliederungshilfe für die Belange behinderter Menschen engagieren: "Die Landkreise sind die entscheidenden Akteure vor Ort, wenn es um die Integration behinderter Menschen geht." Gemeinsam mit DLT-Präsident Landrat Hans Jörg Duppré (Südwestpfalz) sprach sie sich in diesem Zusammenhang für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe aus.
(Stuttgart) - Autokäufer sollten sich immer vor Augen führen, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch im Vergleich mit den entsprechenden offiziellen Herstellerangaben meist deutlich nach oben abweicht. Der ACE Auto Club Europa hat den Verbrauchsangaben nach dem so genannten EU-Fahrzyklus jetzt die Ergebnisse aus seinem Testalltag gegenüber gestellt. Danach ist bei den vom ACE seit dem Jahr 2000 erprobten knapp 250 neuen Pkw-Modellen mit Otto- und Dieselmotor ein Verbrauchsschnitt von 8,5 Liter pro 100 Kilometer ermittelt worden. Der Energiebedarf lag damit um 19,6 Prozent höher als im Durchschnitt aller Verbrauchsangaben nach EG-Mix (7,2 Liter pro 100 Kilometer).





