Verbands-Presseticker
(Köln) - Der Umsatz der Naturkost-Großhandelsunternehmen im BNN Herstellung und Handel ist im ersten Halbjahr 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent und damit erneut zweistellig gewachsen. Von Januar bis Juni 2007 wurde ein Gesamtumsatz von rund 378,5 Millionen Euro erreicht. Die Frischsortimente legten dabei im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 um 11,2 Prozent zu, die Trockensortimente sogar um 12,6 Prozent.
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnte heute (30. Juli 2007) vor Chemikalien in Kinder-T-Shirts und Babymenüs. Die Zeitschrift Öko-Test hat in ihrer aktuellen Ausgabe 33 Kinder-T-Shirts von elf Discountern und 14 Babymenüs getestet. Manche T-Shirts enthielten einen ganzen Cocktail an gefährlichen Chemikalien, andere waren fast frei davon. So wurden in 13 T-Shirts größere Mengen Weichmacher gefunden, deren Nutzung vom Gesetzgeber für Babyartikel oder Kinderspielzeug bereits eingeschränkt wird. Weichmacher können die Fortpflanzungsfähigkeit besonders von Jungen beeinträchtigen. Auch in Babymenüs wurden Weichmacher gefunden: Elf Gläschendeckel enthielten erhöhte Konzentrationen der nicht ausreichend geprüften Substanz ESBO, die sich auch in den Menüs nachweisen ließ. Drei Produkte waren frei von Weichmachern.
(Berlin) - Zu den Äußerungen des CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder in der BILD-Zeitung, wonach wegen drohender Dumpinglöhne die Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus dem osteuropäischen Beitrittsländern auf 2011 verschoben werden sollte, erklärt der DGB-Vorsitzende Michael Sommer am Montag (30. Juli 2007) in Berlin: "Der DGB begrüßt ausdrücklich, dass Herr Kauder die Gefahr von Dumpinglöhnen bei vorzeitiger Öffnung des Arbeitsmarktes anerkennt."
(Berlin) - Der Bund der Steuerzahler bekräftigt seine Forderung nach der sofortigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Nach Art. 106 des Grundgesetzes kann der Bund einen Solidaritätszuschlag als Ergänzungsabgabe einführen. In den 90er Jahren mag die Finanzierung der Vollendung der Einheit Deutschlands als Zweck berechtigt gewesen sein. Doch nicht mehr im Jahr 2007. Der Soli soll als Ergänzungsabgabe so genannte Bedarfsspitzen des Bundes ausgleichen. Daraus folgt, dass der Soli nur befristet erhoben werden darf.
(Berlin) - Die Zukunft von Print in der digitalen Welt bestimmt den journalistischen Themenfokus des 1. MMD Magazine Marketing Day am 30. August in Frankfurt/Main. Prof. Dr. Miriam Meckel vom St. Gallener MCM-Institut wird im Congress Centrum die Perspektiven für die klassischen Medien im digitalen Zeitalter unter die Lupe nehmen und der Frage nachgehen, mit welchen inhaltlichen Strategien die Verlage dem digitalen Overkill am wirkungsvollsten begegnen. Die ureigensten Qualitäten von Zeitschriften sowie ihre sinnliche Dimension sind die Koordinaten, denen sich Tyler Brulé, Herausgeber der Zeitschrift Monocle, widmen wird.
(Bonn) - Als höchst problematisch stuft der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) mit Sitz in Bonn den von Bundesminister Horst Seehofer in der vergangenen Woche (23./29. Juli 2007) vorgelegten Kompromiss zum Gentechnikgesetz ein. Dieser sieht unter anderem vor, dass die Verordnung über neuartige Lebensmittel und Lebensmittelzutaten hinsichtlich der Kennzeichnung von Lebensmitteln "ohne Gentechnik" geändert werden soll. Hierdurch kommt es nach Ansicht des DVT zu einer Irreführung des Verbrauchers.
(Homberg) - Bei der gemeinsamen Freisprechungsfeier der Maler- und Lackierer-Innungen Schwalm-Eder (Altkreis Fritzlar-Homberg und Melsungen) und Ziegenhain (Altkreis Ziegenhain) in der Berufsschule Homberg wurden 20 neue Maler und Lackierer und 15 Bau- und Metallmaler freigesprochen.
(Berlin) - Die einseitige Diskussion über das Thema Kundendialog und insbesondere über die wichtigen Dienstleistungen moderner Callcenter und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der ´Post-Wallraff-Zeit´ muss unbedingt durchbrochen werden. Die emotionsgeladene Stimmung läßt zur Zeit kaum einen objektiven Dialog über die ´Zukunftsherausforderung Kundendialog´ zu. Deswegen ist die vom DDV inititierte Imagekampagne ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, kommentiert Mathias Wieland, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Initiative Kundendialog in Deutschland e.V. (KiD) das KiD-Engagement für diese gerade vorgestellte Aktion des Deutschen Direktmarketing Verbandes e.V. (DDV).
(Sankt Augustin) - Das Arbeiten mit Einmalhandschuhen an Fleisch-, Wurst- und Käsetheken bringt für die Kunden keinen zusätzlichen Gewinn an Hygiene. Darauf weist die gemeinsame Präventionskampagne Haut der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung hin. Vielmehr schaden die Handschuhe den Beschäftigten: Denn tragen diese die Handschuhe regelmäßig über längere Zeit, erhöht sich das Risiko einer Hauterkrankung.
(Wolfsburg) - Greenpeace setzt heute (30. Juli 2007) die Reihe von Protestaktionen gegen klimaschädigende Automodelle deutscher Hersteller vor der Wolfsburger Konzernzentrale von VW fort. Fünfzehn Aktivisten bauen einen Touareg-Geländewagen und einen Golf mit rosa Farbe, Schnauze und Ohren zu "Klimaschweinen" um. Hinter den Fahrzeugen sind bis zu sieben Meter hohe und neun Meter lange Stoff-Wolken aufgeblasen, die den übermäßigen Kohlendioxid-Ausstoß der Autos symbolisieren. Auf den Säcken und auf einem Banner ist zu lesen: "VW produziert Klimaschweine". Daneben steht das SmILE-Auto von Greenpeace mit einem sehr viel kleineren Kohlendioxid-Sack. Es zeigt, wie mit heutiger Technologie der Spritverbrauch eines Serienfahrzeuges halbiert werden kann. In den vergangenen Tagen hatte Greenpeace schon bei BMW, Audi, DaimlerChrysler und Porsche gegen deren Modellpolitik protestiert.



