Verbands-Presseticker
(Berlin) - DStV-Präsident Jürgen Pinne hat sich mit einem Schreiben vom 17. Juli 2007 an den Bayerischen Staatsminister der Finanzen, Prof. Dr. Kurt Faltlhauser gewandt, um ihm dafür zu danken, dass die Bayerische Staatsregierung angekündigt hat, einen Gesetzentwurf zur Reform des Steuerberatungsgesetzes auf den Weg zu bringen, in dem auf einen Vorschlag zur Befugniserweiterung für Bilanzbuchhalter bewusst verzichtet wird. Der Gesetzesvorschlag stützt sich auf die mit dem Bund und den Ländern abgestimmten Vorüberlegungen zur Novellierung des Steuerberatungsgesetzes.
(München) - Der wirtschaftliche Aufschwung hat nicht nur wenige Teilbranchen des deutschen verarbeitenden Gewerbes erfasst, sondern zieht sich quer durch alle Sektoren und eine Vielzahl von Branchen. Dies geht aus Detailauswertungen des ifo Konjunkturtests und Daten der amtlichen Statistik hervor, wie das Münchner ifo Institut in seinem neuen ifo Schnelldienst zeigt.
(Berlin) - Als schlechte Nachricht für Millionen Betroffene hat die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock die erneute Ablehnung eines gesetzlichen Mindestlohns durch Kanzlerin Angela Merkel bezeichnet. Sie forderte die Kanzlerin zum Umdenken auf. In der zweiten Hälfte der Legislaturperiode müsse die Regierung einen gesetzlichen Mindestlohn nicht unter 7,50 Euro auf den Weg zu bringen: Die Menschen haben für anständige Arbeit Anspruch auf anständige Löhne. Die Vereinbarungen der Koalitionspartner greifen noch zu kurz, betonte Sehrbrock am Mittwoch (18. Juli 2007) in Berlin.
(Frankfurt am Main) - Gemeinsam mit Vertretern führender Sport- und Hilfsorganisationen hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Dienstag (17. Juli 2007) in Berlin eine Erklärung gegen Rechtsextremismus unterzeichnet. Sport ist ein hervorragendes Medium, die Sportvereine und -verbände sind engagierte Partner bei der Prävention gegen Rechtsextremismus, erklärte DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers. Wir wollen gemeinsam mit der Deutschen Sportjugend dazu beitragen, rechtsextremes Gedankengut durch gezielte Maßnahmen zurückzudrängen.
(Berlin) - Was sich so lapidar anhört, bedeutet in Wirklichkeit eine Riesen-Erleichterung für unsere Betriebe: Endlich hat die Regierung mit dem Bürokratieabbau ernst gemacht. Angesichts von rund 250.000 Vergaben der öffentlichen Hand im Jahr mit durchschnittlich 8 Angeboten sind das 2 Mio. Blatt Papier, die nicht von A nach B bewegt werden müssen. Dieses erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Prof. Dr. Karl Robl, in Berlin zu der jüngsten Bundesratsentscheidung.
(Bonn) - Unternehmensgründungen nach britischer Limited-Rechtsform bieten aus Unternehmensberatersicht erhebliche Imagenachteile. Gleichzeitig wird die geplante Reform des deutschen GmbH-Rechts von der Mehrheit der Consultants befürwortet. Zu diesen Ergebnissen kommt die Managementbefragung GmbH-Reform und Limited-Gründung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V., und des Wirtschaftsmagazins impulse, an der 217 Führungskräfte aus Unternehmensberatungen teilgenommen haben. Besonders kritisch bewerten die Unternehmensberater die Akzeptanz von Limited-Gründungen bei wichtigen Zielgruppen: Zweidrittel der Befragten sehen diese bei Zulieferern und anderen Partnern mit langfristigen Vertragsbeziehungen als eher gering an, bei Kreditgebern sind es sogar knapp 90 Prozent.
(München) - Sexualität ist in aller Öffentlichkeit und vor allem der Werbung ständig präsent. Lockendes Liebesgeflüster, lustvolles Verführen und Explosionen der Sinnlichkeit vermitteln den Anschein, dass die fordernde Lust anfänglicher Verliebtheit den Paaren selbstverständlich erhalten bliebe, selbst wenn die Partnerschaft etwas in die Jahre gekommen ist und erzeugt einen enormen Erwartungsdruck.
(Berlin) - Der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf zur Neuregelung des Wohngeldgesetzes ist keine Wohngeldreform, die diesen Namen verdient. Die Grundsatzfrage nach der längst überfälligen Erhöhung des staatlichen Zuschusses zum Wohnen wird vollständig ausgeklammert, kritisierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, im Vorfeld einer am Donnerstag (19. Juli 2007) im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stattfindenden Verbändeanhörung zum Wohngeldgesetz.
(Berlin) - Die Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Pharmaherstellern müssen sich in Zukunft stärker an den Bedürfnissen der Patienten orientieren. Die rechtzeitige Information aller Beteiligten und die volle Lieferfähigkeit der Hersteller sind absolut notwendig, fordert Hermann Stefan Keller, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). Die Aufzahlungsmöglichkeit für Patienten ist wünschenswert. Mehr als drei Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes GKV-WSG bestehen noch immer Anlaufschwierigkeiten, die auf Lieferengpässe zurückgehen. Die Krankenkassen beginnen derzeit damit, neue Rabattverträge für 2008 auszuhandeln.
(Berlin) - Die Single Euro Payments Area (SEPA) startet im Januar 2008. Damit steht ab Anfang kommenden Jahres ein integrierter Zahlungsverkehrsmarkt für die gemeinsame Währung Euro zur Verfügung. Und das nicht nur für die gesamte Europäische Union, sondern auch für die Staaten der Europaeischen Freihandelszone.



