Verbands-Presseticker
(Hannover) - Fast 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind in Niedersachsen von Armut betroffen. Das Bildungs- und Teilhabepaket soll Abhilfe schaffen - Familien mit geringem Einkommen bekommen bislang allerdings nur einen Zuschuss zum Schul-Mittagessen.
(Berlin) - Zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30.4.2018 fordert der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB), dass Kinder in Deutschland gewaltfrei aufwachsen. Hoffnung machen Zahlen, die belegen, dass die Gewalt unter Jugendlichen auch dank des Gesetzes zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung deutlich zurückgegangen ist. Inzwischen haben 53 Länder Körperstrafen in der Erziehung untersagt.
(Düsseldorf) - "Sehr bewusst haben wir in den diesjährigen Tarifverhandlungen für die Großbäckereien einen Schwerpunkt auf die Leistungen für Auszubildende gelegt." So kommentierte der Vorsitzende der Tarifkommission und Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Großbäckereien Armin Juncker die mit der Gewerkschaft NGG erzielten Tarifabschlüsse für Bayern, Hessen und Baden-Württemberg.
(Berlin) - Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert die Bundesregierung auf, bei der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland ihren Verpflichtungen aus der UN-Kinderrechtskonvention nachzukommen. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation dürfen die in der Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte auf soziale Sicherheit und angemessene Lebensbedingungen nicht zu einer leeren Worthülse verkommen. Um hier Abhilfe zu schaffen, braucht es aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes eine grundlegende Reform der Hartz-IV-Gesetze. Eine gute Grundlage bietet dazu die heutige vorgelegte Expertise des Paritätischen Gesamtverbandes mit den darin gemachten Vorschlägen zur Erhöhung der Kinderregelsätze und der Einführung einer Kindergrundsicherung.
(Schwerin) Nach wegweisenden fraktionsübergreifenden Beschlüssen zur Milch in Bayern und Sachsen-Anhalt hat nun auch der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Signal in Richtung der aktuell in Münster stattfindenden Agrarministerkonferenz gesetzt. Mit fast allen Stimmen der Parteien im Landtag (mit Ausnahme der Linken) wurde gestern Abend ein Antrag der Regierungsfraktionen SPD und CDU mit dem Titel "Milchwirtschaft stärken in Mecklenburg-Vorpommern, in Deutschland und der EU" angenommen.
(Berlin) - Am nächsten Mittwoch (2. Mai) ist der deutsche Erdüberlastungstag. Wäre der Ressourcenverbrauch der Weltbevölkerung so groß wie in Deutschland, dann hätte sie schon bis zu diesem Zeitpunkt die regenerierbaren Ressourcen verbraucht, die ihr für das gesamte Jahr zur Verfügung stehen. Um einen solchen Verbrauch nachhaltig zu decken, bräuchten wir drei Erden. Die Menschen hierzulande leben ab dem 2. Mai daher auf Kosten kommender Generationen und der Menschen im globalen Süden, die deutlich weniger verbrauchen, aber stärker von den ökologischen Folgen betroffen sind.
(Berlin) Anlässlich einer Veranstaltung in Brüssel zum Thema "Brexit - Unsere gemeinsame landwirtschaftliche Zukunft" hält es der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, für zwingend notwendig, dass auch nach einem Brexit ein möglichst ungehinderter Marktzugang erhalten bleibt:
(München) - Die Zeit des Übertritts ist für viele Kinder und Familien sehr belastend. Viele fühlen sich vom Lernpensum, dem Lernrhythmus und dem damit verbundenen Leistungsdruck überfordert. Die Folge ist psychischer Stress bei vielen Schülerinnen und Schülern. "Jeder geht freilich anders damit um. Was der eine gut wegsteckt, kann sich bei einem anderen zu einer psychosomatischen Störung entwickeln", erklärte die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Simone Fleischmann, heute in München, wenige Tage vor Vergabe der Übertrittszeugnisse am 2. Mai an Grundschulkinder der vierten Klassen.
(Berlin) - Arbeitsverhältnisse an Hochschul- und Forschungseinrichtungen unterliegen tariflichen und gesetzlichen Besonderheiten. Ein bestimmtes Forschungsprojekt erfordert z. B. verschieden gestaltete Beschäftigungsverhältnisse quer aus allen Berufsgruppen. Dann gilt es auch, die unterschiedlichen Bedingungen und rechtlichen Anforderungen, beispielsweise zu Arbeitszeit, Befristung oder zur Stufenzuordnung zu kennen, einzuordnen und in der Praxis umzusetzen.
(Bonn) - Am kommenden Mittwoch (2. Mai) wird die Europäische Kommission ihren Vorschlag für den neuen Finanzrahmen der EU vorlegen. Dieser wird die EU-Haushaltlinien für sieben Jahre, von 2021 bis 2028, festlegen. Das ist ein entscheidender Moment, der für das kommende Jahrzehnt die politischen Prioritäten der EU bestimmen wird.








