Verbands-Presseticker
(Berlin) - Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert an die Sozial- und Familienministerien der Bundesländer, stärker auf die Möglichkeiten der direkten Bezuschussung von Ferienfahrten armer Familien hinzuweisen. Der Verband begrüßt die vielfältigen Bemühungen der Bundesländer, armen Kindern und ihren Familien durch Individualzuschüsse einen kostengünstigen Zugang zu Ferienfahrten und Maßnahmen der Familienerholung zu ermöglichen.
(Berlin) - Mäusekot, Käferbefall, Schimmel, Dreck: In mehreren Großbäckereien in Bayern herrschten über Jahre hinweg immer wieder teils ekelerregende Zustände. Das zeigen Kontrollberichte der bayerischen Lebensmittelbehörden, die die Verbraucherorganisation foodwatch heute in dem Report "Bayerisches Brot" erstmals öffentlich gemacht hat. Die Behörden haben die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Zustände nicht informiert.
(Berlin) - Mit einem Aufruf zur Verteidigung der Demokratie und Frauenrechte ist die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrats am 25. Juni in Berlin zu Ende gegangen. Zwei Tage lang diskutierten die über 100 Delegierten aktuelle Herausforderungen, legten die politischen Schwerpunkte für das kommende Jahr fest, bestimmten Positionen und verabschiedeten ein Grundsätze-Papier.
(Düsseldorf) - Zum Entwurf des Bundeshaushalts 2018 und der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes erklärt NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW): "Mit Blick auf sprudelnde Steuereinnahmen ist es fahrlässig, dass sich die Große Koalition nicht dazu durchringen kann, den Mittelstand signifikant zu entlasten und Wachstumsimpulse zu setzen. Gerade die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen wäre nach Jahren der Überregulierung auf fiskalischen Flankenschutz angewiesen, anstatt sich neuen Steuererhöhungsdebatten der SPD stellen zu müssen, wie sie der Bundesparteitag beschlossen hat.
(Berlin) - Zur Einigung der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD auf ein Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG), erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des bne: "Eine wichtige Nachricht ist, dass mit dem Netzentgeltmodernisierungsgesetz eine ordnungspolitische Fehlkonstruktion bei den Netzstabilitätsanlagen geheilt wird. Nun ist klar geregelt, dass diese nicht von den Netzbetreibern betrieben sondern in einem wettbewerblichen Verfahren beschafft werden müssen.
(Berlin) - "Die Koalitionsfraktionen haben heute zu Recht die falsche Politik der Bundesregierung bei vermiedenen Netzentgelten korrigiert. Die heute erzielte Einigung bedeutet essentielle Verbesserungen gegenüber den ursprünglichen Plänen: Es wird kein Abschmelzen der vermiedenen Netzentgelte für steuerbare, dezentrale Anlagen geben.
(Berlin) - "Mit dem heutigen Regierungswechsel in Nordrhein-Westfalen ist auch der Versuch einer energiepolitischen Rolle rückwärts verbunden. Das energiepolitische Programm der neuen Regierung liest sich wie aus vergangenen Zeiten. Klimaschutz wird zum Lippenbekenntnis. Der Koalitionsvertrag will de facto das Klimaschutzgesetz Nordrhein-Westfalens ebenso abschaffen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und den Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien.
(Mannheim) - Mehr Selbstbestimmung in der Arbeitswelt von morgen, verlässliche Regelungen und eine Umverteilung der Arbeitszeit entlang des Lebenslaufs sind die Kernthemen der aktuellen Debatte in der IG Metall. "Wir brauchen einen arbeitszeitpolitischen Aufbruch. Die Arbeitswelt von morgen lässt sich nicht mit der Arbeitszeitkultur der Vergangenheit bewältigen. Das Konzept 'Vollzeit plus Überstunden plus Leistungsverdichtung plus Flexibilität' hat ausgedient.
(Bonn) - ZDK-Präsident Jürgen Karpinski begrüßt die Einrichtung des von den Bundesministerien für Verkehr und Umwelt initiierten "Nationalen Forums Diesel", wenn dadurch das Thema Fahrverbote vom Tisch komme: " Die Dieselfahrer in unserem Land brauchen Rechtssicherheit für die Benutzung ihrer Fahrzeuge. Unsere hoch entwickelte Industriegesellschaft ist auf flexible individuelle Mobilität angewiesen, da sind Verbote völlig kontraproduktiv.
(Berlin) - Zum heute vom Bundesverkehrsministerium veröffentlichten "Zweiten Bericht der Untersuchungskommission Volkswagen" erklärt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH): "Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt präsentiert sich einmal mehr als Vertreter der Autokonzerne innerhalb der Bundesregierung.






