Verbands-Presseticker
(Leipzig) - "Das erste Halbjahr 2015 war durch eine insgesamt gedämpfte Nachfrageentwicklung und eine rückläufige Bautätigkeit gekennzeichnet", so Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Sachsen/Sachsen-Anhalt e. V., nach Bekanntgabe der Juniergebnisse für das Bauhauptgewerbe Sachsens durch das Statistische Bundesamt. Der Auftragseingang verfehlte im ersten Halbjahr mit einem Volumen von knapp 1,9 Milliarden Euro das Vorjahresergebnis um 1,1 Prozent.
(Bad Homburg) - Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) kritisiert den bevorstehenden weiteren Stromkostenanstieg. Der Branchenverband bekräftigt seine Forderung nach einer grundlegenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
(Berlin) - Während Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt inzwischen ganz offen für eine Regelzulassung von Gigalinern auf deutschen Straßen wirbt, haben sich hochrangige Verkehrspolitiker aus Deutschland und der EU gegen Riesen-Laster ausgesprochen. Auf einer Demonstration am Brandenburger Tor, zu der unter anderem die Allianz pro Schiene, die EVG, der ökologische Verkehrsclub VCD und die Automobilclubs ACV und ACE aufgerufen hatten, kritisierte der Verkehrsausschussvorsitzende im EU-Parlament, Michael Cramer, "den Gigaliner als verkehrspolitischen Unsinn".
(Frankfurt am Main) - Der DDV bietet den Besuchern der IT & Business in der Zeit vom 29. September bis 1. Oktober fachkundigen Rat zu zentralen Fragen des Kundenbeziehungsmanagements und des Dialogmarketings. Das DDV-Council Customer Relationship Management organisiert auch dieses Jahr in Kooperation mit der Messe Stuttgart auf der CRM-expo, Part of IT & Business, die "CRM-Beratungslounge” (Halle 1, Stand H46).
(Berlin) - Die Direktvertriebsunternehmen in Deutschland verzeichneten für das Jahr 2014 einen Gesamtumsatz von 15,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Umsatzplus von fünf Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, in dem 14,6 Milliarden Euro umgesetzt wurden.
(Freising) - "Krisen brauchen Lösungen und Menschen, die diese aktiv angehen" - das haben sich die Staffelfahrer des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. auf die Fahne geschrieben. Sie haben sich gestern mit vielen anderen Kollegen mit ihren Schleppern auf den Weg gemacht, um zu signalisieren, dass diese Krise wirklich aktiv angegangen werden muss. Sie sehen jetzt vor allem Landwirtschaftsminister Schmidt und Kanzlerin Merkel in der Pflicht, Verantwortung zu übernehmen statt die Krise weiter einfach auszusitzen.
(Frankfurt am Main) - Die Exporte der deutschen Elektroindustrie sind im Juni 2015 zweistellig gewachsen. Sie stiegen um 13,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf 14,9 Mrd. Euro. Der diesjährige Juni hatte allerdings zwei Arbeitstage mehr als 2014. Im gesamten ersten Halbjahr 2015 summierten sich die Branchenexporte auf 85,9 Mrd. Euro. "Das Plus von 8,2 Prozent gegenüber Vorjahr markiert dabei den höchsten Halbjahres-Zuwachs seit 2011", sagte Dr. Andreas Gontermann, Chefvolkswirt des ZVEI.
(Berlin) - Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) begrüßt das Weißbuch des Bundeswirtschaftsministeriums "Ein Strommarkt für die Energiewende" in seiner Stellungnahme als Richtungsentscheidung für einen wettbewerblich ausgerichteten Stromsektor. "Über die Stärkung der Marktkräfte erreichen wir wesentliche Ziele, nämlich eine sichere und effiziente Stromversorgung sowie die Integration der erneuerbaren Energien", betont bne-Geschäftsführer Robert Busch.
(Frankfurt am Main) - Immer wenn sich die selbsternannte "Allianz pro Schiene” zur Verkehrspolitik und zum Lang-Lkw äußert, ist der Tenor der Gleiche: Die derzeit in einem Feldversuch getesteten "Monstertrucks”, neuerdings als "Straßenungetüme" bezeichneten Lkw-Kombinationen bis 25,25 m Länge oder auch nur mit einem verlängerten Auflieger seien "gefährlich, umweltschädlich, teuer" und auch sonst sei die Schiene gegenüber der Straße benachteiligt.
(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich für ein Kita-Qualitätsgesetz und ein finanzielles Engagement des Bundes in der frühkindlichen Bildung stark. "Es ist dringend notwendig, mit einem Bundesgesetz die Voraussetzungen für verantwortungsvolle Arbeit und höchstmögliche Qualität von Bildung, Erziehung und Betreuung in Tageseinrichtungen für Kinder zu schaffen.





