Verbands-Presseticker
(Würzburg/Bonn) - Es klingt nach einem Krimi - hochspezialisierte Killer des Immunsystems werden angeheuert, um einen bösartigen Tumor auszuschalten. Ein solches Szenario könnte für viele Krebspatienten zukünftig zur Realität werden, so hoffen Forscher des Universitätsklinikums Würzburg. Ihnen ist es gelungen, mit künstlichen Sensoren ausgestattete Abwehrzellen gegen Tumore einzusetzen. Nun soll das Konzept für die klinische Praxis vorbereitet werden.
(Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat im Hinblick auf die heutige ARD-Sendung "Report Mainz" klargestellt, dass eine Schlachtung hochträchtiger Kühe nicht vertretbar ist. Aus Sicht der Nutztierhalter kann es keinen sinnvollen Grund für eine solche Schlachtung geben, weder aus ethischer noch aus wirtschaftlicher Sicht. Ausnahmen könnten allenfalls durch eine medizinische Indikation oder durch notwendige, behördlich angeordnete Seuchenbekämpfung begründet sein.
(Frankfurt am Main) - Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) begrüßt die in Wien erzielte Einigung im Nuklearstreit mit dem Iran, sieht aber noch viele ungeklärte Fragen. "Diese politische Entscheidung ist ein Meilenstein internationaler Außenpolitik", sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA. "Um wirtschaftlich relevant zu werden, muss sie jedoch erst rechtlich umgesetzt werden - und das wird wohl noch etwas dauern."
(Berlin) - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hält auch den neuen Entwurf der Dünge-Verordnung und den Entwurf für ein Dünge-Gesetz für ungeeignet, das Problem der Nitratbelastungen wirksam zu reduzieren. Zugleich kritisiert der Verband die erhebliche Verzögerung bei der Umsetzung der Novelle. "Trotz der intensiven Diskussionen und trotz des laufenden EU-Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland erleben wir eine seit Monaten andauernde politische Blockade", sagte Jörg Simon, BDEW-Vizepräsident Wasser/Abwasser heute in Berlin.
(Berlin) - Der Streit um den von Lufthansa geplanten Zuschlag von 16 Euro für GDS-Buchungen - die sogenannte Distribution Cost Charge (DCC) - bleibt für den Reisevertrieb ungelöst. Daher fordert der gemeinsame Flug-Ausschuss der drei Branchenverbände Deutscher ReiseVerband (DRV), Österreichischer ReiseVerband (ÖRV) und Schweizer Reise-Verband (SRV): Die Lufthansa Group und die GDS-Betreiber müssen miteinander reden und gemeinsam eine Lösung für ihre Kosten- und Entgeltstruktur finden.
(Köln) - Für den Modehandel geht es jetzt in die konkrete Orderphase für Frühjahr/Sommer 2016. Eine wichtige Aufgabe wird es sein, die Liefertermine noch näher an die "Bedarfstermine" der Käufer zu rücken.
(Berlin) - Wenig Bewegung, Schlafmangel, ungesundes Essen: Geschäftsreisen erhöhen die körperliche Belastung. Acht von zehn reisenden Arbeitnehmern sind sich dieser Auswirkungen bewusst. Doch vor allem Ältere vernachlässigen den Sport, wenn sie nicht zuhause sind. Frauen kommen unterwegs schlechter zur Ruhe. Das sind Ergebnisse der Studie "Chefsache Business Travel 2015" von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).
(Aachen/Karlsruhe) - Die Initiative "Software Made in Germany" wächst beständig: 256 Produkte von 174 Unternehmen hat der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) seit dem Start des Gütesiegels bisher zertifiziert. Dieser Erfolg wird bestärkt durch die erneute Verlängerung der Schirmherrschaft für "Software Made in Germany" durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).
(Berlin) - Mit den Entscheidungen zum Strommarkt ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende gelegt. Aus Sicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne) sind aber weitere Schritte bei der Regulierung der Energienetze notwendig, um insbesondere den Anstieg der Netzkosten zu bremsen.
(Berlin) - Video- und Computerspiele fördern die Geschicklichkeit und das Denkvermögen. Dieser Ansicht ist die Hälfte (50 Prozent) aller Bundesbürger ab 14 Jahre, wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt. Vor allem die Jüngeren sind von den positiven Wirkungen überzeugt: Etwa drei von vier Bundesbürgern (73 Prozent) zwischen 14 und 29 Jahren sowie 53 Prozent der 30- bis 49-Jährigen stimmen dem zu.






