Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis wird in diesem Jahr an sechs Journalisten verliehen: Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte "Lokaljournalismus" gehen an Tobias Großekemper für seinen Artikel "In der Westerfilder Spirale" ("Ruhr-Nachrichten", Dortmund), der offen und unvoreingenommen die Frage stellt, warum in seiner Stadt Bürger Rechtsradikale wählen und was dies mit einem verfallenden Häuserblock zu tun haben könnte, sowie an Rudi Kübler für seinen detailreichen Online-Beitrag "Die Nacht der 100 000 Bomben" ("Südwest Presse", Ulm), in dem der Autor mithilfe von Zeitzeugen den 17. Dezember 1944 in Erinnerung ruft, als 330 britische Bomber Ulm in Schutt und Asche legten.
(Berlin) - Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. hat eine umfassende Analyse der bisher durchgeführten Verfahren im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) vorgelegt. Sie unterstreicht die Stringenz der frühen Nutzenbewertung und die zusätzliche Transparenz bei der Beurteilung neuer Arzneimittel.
(Berlin) - Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat heute ihre Vorstellungen zur Stärkung der kommunalen Gestaltung in der Pflege vorgestellt. Dazu erklärt Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa): "Bereits heute sind Länder und Kommunen mitverantwortlich für eine leistungsfähige, regional gegliederte, ortsnahe und aufeinander abgestimmte pflegerische Infrastruktur.
(Berlin) - Der BVMed unterstützt das Ziel der Bundesregierung, die Qualität in der Krankenhausversorgung zu stärken. Entscheidend sei aber die Ergebnisqualität für den Patienten, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt in der Stellungnahme des Verbandes zum Referentenentwurf des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG).
(Berlin) - Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten wirbt bei der Bundesregierung für eine Verankerung des betrieblichen und behördlichen Datenschutzbeauftragten in der geplanten EU-Datenschutz-Grundverordnung. Das deutsche Modell aus Datenschutzbeauftragten auf der einen und der Datenschutzkontrolle durch Behörden auf der anderen Seite sei eine Erfolgsgeschichte und helfe Bürokratie einzudämmen, sagte der Vorstandsvorsitzende des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten, Thomas Spaeing, am Dienstag auf dem Verbandstag in Berlin.
(Berlin) - Der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl, ist vom Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) als Kandidat für die Wahl zum DBV-Vizepräsidenten vorgeschlagen worden. Gewählt wird der neue Vizepräsident von der Mitgliederversammlung des DBV, die im Rahmen des Deutschen Bauerntages in Erfurt am 24. Juni 2015 stattfindet.
(Frankfurt am Main) - "Freiberuflichkeit ist für Ärzte viel mehr als wirtschaftliche Unabhängigkeit oder Garantie für die Versorgungswerke. Freiberuflichkeit sichert freie medizinische Entscheidungen. Sie sichert die Unabhängigkeit des Patient-Arzt-Verhältnis. Sie sichert damit Patientenrechte." Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), bei der heutigen Eröffnung des 118. Deutschen Ärztetages in Frankfurt am Main.
(Köln) - Der deutsche Markt für Flächenheiz- und Kühlsysteme hat sich im Jahr 2014 mit einem Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv entwickelt. Dies entspricht rund 158,8 Millionen verbauten Rohrmetern. Damit setzt sich der seit Jahren anhaltende Positivtrend dieser Technologie fort. In den vergangenen 10 Jahren hat sich das Marktvolumen in Deutschland so gut wie verdoppelt.
(Berlin) - Die Mietpreisbremse muss sofort gestoppt werden. Das forderte der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland heute nach einem Urteil des Amtsgerichts Charlottenburg (Az. 235 C 133/13). Das Gericht hat dem aktuellen Berliner Mietspiegel die Wissenschaftlichkeit abgesprochen. Er könne somit nicht zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete herangezogen werden.
(Berlin) - Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) fordert kurzfristige Änderungen der Definition und der Auslegungen des Dauergrünlandbegriffs auf europäischer Ebene. Die am 12. Mai 2015 vom Präsidium verabschiedete Erklärung zur aktuellen Dauergrünland-Problematik unterstreicht die gravierenden Auswirkungen für die gesamte Agrar- und Umweltpolitik, die sich durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes im Herbst letzten Jahres und weitere Auslegungen der EU-Kommission zum Dauergrünlandbegriff ergeben.





