Abbau der kalten Progression konsequent weiterführen
(Berlin) - Zur Ankündigung des Bundesfinanzministers für einen Einstieg in den Abbau der kalten Progression im Steuersystem erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Der Abbau der kalten Progression ist eine Frage der Leistungsgerechtigkeit und seit langem überfällig. Ab 2016 sollen nun alle zwei Jahre die Steuerstufen der Preisentwicklung angeglichen werden. Hierbei handelt es sich um eine konsequente Fortführung des ersten Schritts einer Veröffentlichung des Progressionsberichts. Keinesfalls darf es bei einer einmaligen Anpassung bleiben, damit alle Bürger kontinuierlich von der guten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren.
Um auch die Unternehmen an diesen Erfolgen teilhaben zu lassen, sollte sich die Bundesregierung nunmehr endlich auch der im Koalitionsvertrag versprochenen Überprüfung und einer mittelstandsfreundlichen Weiterentwicklung der Thesaurierungsrücklage widmen. Hierdurch würden insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen wirksam bei der Bildung von Eigenkapital unterstützt, um so weiter als wirtschaftlicher Stabilitätsanker für Deutschland wirken zu können."
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
Pressestelle
Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20619-0, Fax: (030) 20619-460
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