US-Pentagon muss absurdes Theater beenden
(Berlin) – Der Deutsche Journalisten-Verband fordert US- Verteidigungsminister Pete Hegseth auf, das Betretungsverbot des Pressebüros im Pentagon für Journalistinnen und Journalisten unverzüglich aufzuheben. Das US-Verteidigungsministerium hatte zuvor verkündet, das Büro sei ab sofort für Medienvertreter gesperrt, weil dort mit geheimen Verschlusssachen gearbeitet werde. „Damit wird die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten weiter erschwert“, urteilt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Gerade angesichts des Irankriegs mit seinen schwerwiegenden globalen Folgen und Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sei die ungehinderte Berichterstattung der Medien unverzichtbar. Das gelte auch für die in Washington tätigen Korrespondenten internationaler Medien. „Ein Pressebüro, das für die Presse tabu ist? Das ist absurdes Theater.“
Der DJV-Vorsitzende erinnert in dem Zusammenhang daran, dass der amerikanische Verteidigungsminister bereits eine Zensur der Medienberichte über das Pentagon und das US-Militär einführen wollte, was vor Gericht für unzulässig erklärt wurde. Beuster: „Lernt Pete Hegseth nur durch Gerichtsurteile? Das wäre fatal.“
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle, Hendrik Zörner, Pressesprecher(in), Torstr. 49, 10119 Berlin, Telefon: 030 7262792-0
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