Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Wirtschaft braucht Belastungsmoratorium statt teurer Bürokratie
(Berlin) - Zum Entwurf des Berichts der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Es ist erfreulich, dass die Antidiskriminierungsstelle des Bundes keine neuen gesetzlichen Regulierungen vorschlägt. Die Wirtschaft braucht in der gegenwärtigen Lage ein Belastungsmoratorium auf nationaler und europäischer Ebene. Die Forderungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes nach zusätzlichen Regulierungen sind schädlich.
Gesetzliche Lösungen, welche die Eigenheiten der Betriebe nicht berücksichtigen, sondern alles über einen Kamm scheren, verursachen unnötige Kosten und neue Bürokratie. Das zeigt die Erfahrung mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, dessen Einführung die Betriebe laut einer Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 1,73 Milliarden Euro belastet hat. Hinzu kommen jährliche Kosten für neue Dokumentationspflichten von mehr als 150 Millionen Euro.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)
Pressestelle
Breite Str. 29, 10178 Berlin
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