Arbeitslosigkeit weiter senken -Dienstleistungswirtschaft stärken
(Berlin) - Angesichts der heute (31. März 2010) veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit fordert der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) die Bundesregierung auf, den positiven Trend auf dem Arbeitsmarkt durch weitere Reformen zu stabilisieren. Vor allem in der Dienstleistungswirtschaft sind in den letzten Monaten viele neue Arbeitsplätze entstanden.
"Der Beschäftigungsmotor Dienstleistungswirtschaft ist wieder angesprungen. Das zeigt sich besonders eindrucksvoll bei der Zeitarbeit. Auch die sozialen Dienstleister - etwa im Bereich der Pflege - sind stabil. Es gibt aber noch Potenzial nach oben", so BDWi-Präsident Werner Küsters.
"Um den Arbeitsmarkt zu stärken, ist jetzt die Zeit für politische Maßnahmen. Der Werkzeugkasten gibt einiges her: Entlastungen und Vereinfachungen im Steuerrecht, etwa durch Absenkung von Aufbewahrungsfristen, Impulse zur Stabilisierung der Sozialversicherungsabgaben, Flexibilisierung im Arbeitsrecht und Bürokratieabbau. Hier ist vieles möglich, ohne dass dem Staat Kosten entstehen. Das gilt es zu nutzen. Besondere Beachtung erfordert auch die anstehende Arbeitnehmerfreizügigkeit im nächsten Jahr. Hier verhindern Branchenmindestlöhne für die Zeitarbeit und die Wach- und Sicherheitsdienstleister unfaire Konkurrenz zu Dumpinglöhnen", fordert Küsters.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Pressestelle
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Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10
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