BDA-Vizepräsident Dr. Gerhard F. Braun: Hochschulfinanzierung muss Anreiz für zielgenaues Studienplatzangebot schaffen
(Berlin) - Zum gestrigen (22. April 2009) Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern zur Fortführung des Hochschulpakts erklärt der Vizepräsident der BDA und Vorsitzende des Fachausschusses Bildung/Berufliche Bildung von BDA und BDI, Dr. Gerhard F. Braun:
Auch wenn es richtig ist, 275.000 zusätzliche Studienplätze für die doppelten Abiturjahrgänge zu schaffen: Bund und Länder haben die Chance vertan, das System der Hochschulfinanzierung zukunftsfähig zu gestalten.
Wir brauchen eine Hochschulfinanzierung nach dem Prinzip "Geld folgt Studierenden". Es müssen endlich die notwendigen Anreize geschaffen werden, damit die Länder das Studienplatzangebot zielgenau am eigenen Akademikerbedarf ausrichten. Das jetzige Finanzierungssystem belohnt Trittbrettfahrer und benachteiligt die Länder, die über den eigenen Bedarf hinaus ausbilden.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)
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