"Bildung ist das beste Konjunkturprogramm!" / Bildungsgewerkschaft zur OECD-Studie: "Mehr Geld für Bildungswesen lohnt sich"
(Frankfurt am Main) - Es lohnt sich, das Bildungswesen zu verbessern und mehr Geld in diesen Bereich zu investieren. Das bestätigt nach Auffassung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum wiederholten Mal eine OECD-Untersuchung. "Verbesserungen in der Bildung sind das beste Konjunkturprogramm für die Wirtschaftsentwicklung", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag (26. Januar 2010) mit Blick auf die Studie "The High Cost of Low Educational Performance" der Professoren Hanushek und Woessmann unter Mitarbeit des internationalen PISA-Koordinators Andreas Schleicher.
Allerdings wisse man das schon seit geraumer Zeit, nun müssten "diesen Erkenntnissen auch Taten folgen", unterstrich Thöne. "In den Bildungsbereich müssen jährlich rund 40 Milliarden Euro mehr als in der Vergangenheit investiert werden, um den Nachholbedarf zu decken, notwendige Reformen anzupacken und wieder Anschluss an die internationale Entwicklung zu finden." Der GEW-Vorsitzende forderte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten auf ihrer Konferenz am 10. Juni, endlich entsprechende Verabredungen zu treffen. "Mit den absurden Rechentricks, die die Finanzminister gerade vorführen, fließt nicht ein Euro mehr in den Bildungsbereich. So können wir die Qualität im Bildungsbereich nicht verbessern", sagte Thöne.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Ulf Roedde, Pressesprecher
Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201
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