BJU-Vorsitzender zu Pisa-Studie: "Licht- und Schattenseiten des deutschen Bildungssystems" / Verband der Jungen Unternehmer lobt gute Ergebnisse bei Naturwissenschaften / Kritik an Kluft zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen
(Berlin) - Zu den Ergebnissen der jüngsten Pisa-Vergleichsstudie sagte Dirk Martin, Bundesvorsitzender des Verbandes "Die Jungen Unternehmer - BJU" am Dienstag (18. November 2008) in Berlin: "Die Ergebnisse der Pisa-Studie offenbaren Licht- und Schattenseiten des deutschen Bildungssystems. Erfreulich ist, dass Deutschland bei den Naturwissenschaften im internationalen Vergleich aufgeholt hat und die meisten Bundesländer sogar überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Außerdem ist es ein Aufbruchsignal, dass die ostdeutschen Bundesländer so stark nach vorn drängen. Negativ fällt allerdings ins Gewicht, dass in Deutschland der schulische Erfolg noch immer so stark mit der sozialen Herkunft verknüpft ist. Das tut der Gesellschaft nicht gut und schadet außerdem der Wirtschaft. Denn vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels können wir es uns nicht leisten, dass so viele Menschen mit ihren Begabungen auf der Strecke bleiben. Um das zu ändern, brauchen wir mehr Lehrkräfte, mehr Ganztagsschulen und - insbesondere für Migrantenkinder - mehr Sprachförderung. Auch die Einführung von Bildungsgutscheinen würde entscheidend dazu beitragen, die Kluft zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen zu schließen. Zudem ließe sich durch Bildungsgutscheine und den damit verbundenen Wettbewerb die Qualität des Bildungssystems insgesamt verbessern."
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Junger Unternehmer der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. (BJU)
Sebastian Harnisch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Charlottenstr. 24 - Tuteur Haus, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065-490
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