Pressemitteilung | DIE JUNGEN UNTERNEHMER
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BJU zum Energiegipfel: „Energiemix mit Kernkraft ist zuverlässig, preisgünstig und gut fürs Klima“ / BJU-Vorsitzende Karoline Beck: „Atomausstieg muss rückgängig gemacht werden“

(Berlin) - Anlässlich des an diesem Montag (9. Oktober 2006) stattfindenden zweiten Energiegipfels hat sich die Vorsitzende des Bundesverbandes Junger Unternehmer (BJU), Karoline Beck, für einen Energiemix unter Einbeziehung der Kernkraft ausgesprochen. „Der Ausstieg aus der Atomenergie muss umgehend rückgängig gemacht werden“, sagte Beck in Berlin. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass mit der Kernenergie ein tragender Pfeiler der deutschen Energieversorgung abgeschafft werden soll, ohne dass es dafür einen angemessenen Ersatz gibt.“ Nur ein ausgewogener Energiemix in Kombination mit mehr Wettbewerb könne eine zuverlässige, preisgünstige und Klima schonende Stromversorgung gewährleisten. Eine solche Versorgung sei für den Wirtschaftsstandort Deutschland von elementarer Bedeutung.

Beck wies darauf hin, dass erneuerbare Energien wie Wind oder Solarenergie die Kernkraft nicht ersetzen könnten. Diese seien auf absehbare Zeit nicht in der Lage, eine stetige Energieversorgung zu gewährleisten. Andere Alternativen belasteten wiederum das Klima. Beck: „Es ist nicht im Sinne des Klimaschutzes, wenn Kernenergie vor allem durch Kohle- und Gaskraftwerke ersetzt wird, die dann mit ihren Kohlendioxid-Emissionen zur Erderwärmung beitragen.“ Außerdem dürfe sich Deutschland nicht von Energieträgern abhängig machen, die zum Teil aus politisch instabilen Regionen kommen. „Preise und Versorgungssicherheit müssen für die deutsche Wirtschaft kalkulierbare Faktoren bleiben“, so Beck. Problematisch werde es zudem, wenn Deutschland aus der Kernkraft aussteige und Atomstrom aus unsicheren ausländischen Meilern beziehe. Sie bedauerte, dass das Thema Kernenergie auf dem Energiegipfel nur am Rande erörtert werden soll. Beck: „Die Koalition muss sich hier ihrer energiepolitischen Verantwortung stellen. Zukunftsfragen wie die Energieversorgung sind wichtiger als der Koalitionsfrieden.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Junger Unternehmer der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. (BJU) Nina Massek, Pressesprecherin Reichsstr. 17, 14052 Berlin Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065-490

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