BJU zur Gesundheitsreform: Aufgehoben ist besser als aufgeschoben / BJU-Vorsitzende Beck: Koalitionspläne gefährden die Zukunft der jungen Generation
(Berlin) - Vor dem Hintergrund der wachsenden Kritik an der Gesundheitsreform spricht sich die Vorsitzende des Bundesverbandes Junger Unternehmer (BJU), Karoline Beck, für eine Abkehr von den bisherigen Reformplänen aus. Die Vorschläge der Großen Koalition sind nicht geeignet, unser Gesundheitssystem zukunftssicher zu machen, sagte Beck am Dienstag, 12. September 2006, in Berlin. So bleibe die Umlagefinanzierung erhalten und es erfolge keine Trennung der Gesundheitskosten von den Arbeitskosten. Wettbewerb sei nur in homöopathischer Dosierung erkennbar. Der notwendige Umstieg auf ein demographiefestes, kapitalgedecktes System findet nicht statt, kritisierte die BJU-Vorsitzende. Auf diese Weise wird die Zukunft der jungen Generation aufs Spiel gesetzt.
Im Koalitionsvertrag hätten Union und SPD noch davon gesprochen, das Gesundheitswesen demographiefest machen zu wollen. Von diesem Anspruch habe sich die Regierung immer weiter entfernt. Deshalb sollten die Koalitionsparteien jetzt die Notbremse ziehen und die Reform komplett neu verhandeln. Für diese Gesundheitsreform gilt: Aufgehoben ist besser als aufgeschoben. Im Interesse der jungen Generation müsse jetzt endlich ein Systemwechsel gewagt werden. Beck: Es ist unzumutbar, wenn die Bürger für die Zukunft nichts anderes zu erwarten haben als immer höhere Beiträge für immer schlechtere Leistungen. Unter Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit verstehe ich etwas anderes. Die Koalition sollte die massive Kritik an ihren Reformplänen ernst nehmen und nicht weiterwursteln wie bisher.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Junger Unternehmer der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. (BJU)
Nina Massek, Pressesprecherin
Reichsstr. 17, 14052 Berlin
Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065-490
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