Pressemitteilung | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V. (DBfK)
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DBfK Statement: „Ich halte das, was die Bundesregierung hier beschlossen hat, für unverantwortlich.“

(Berlin) - Statement von Vera Lux, Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK), zum beschlossenen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz:

„Ich halte das, was die Bundesregierung hier beschlossen hat, für unverantwortlich. Am Ende werden es die Patient:innen und die Kolleg:innen ausbaden müssen. Die Krankenhäuser sollen gleichzeitig ihre Strukturen umbauen, mit einem gedeckelten Pflegebudget auskommen und ohne verbindliche Personalbemessung selbst dafür sorgen, dass genug Pflegefachpersonen da sind. Das kann nicht funktionieren!

Wenn Pflegepersonal fehlt, heißt das ganz konkret: Menschen warten länger auf Hilfe, Veränderungen ihres Zustands werden später bemerkt, vermeidbare Komplikationen treten auf und notwendige Pflege bleibt liegen, weil die Kolleg:innen nur noch das Dringendste schaffen.

Wir haben schon in den 1990er-Jahren erlebt, was passiert, wenn bedarfsgerechte Personalbemessung abgeschafft wird: Stellenabbau, immer höhere Belastung und schlechtere Versorgung. Diesen Fehler wiederholt die Bundesregierung jetzt.

Die Bundesregierung wurde gewarnt. Sie kennt die Folgen. Sie hat sich trotzdem dafür entschieden.“

Welche konkreten Folgen die beschlossenen Sparmaßnahmen für die Pflege im Krankenhaus, in der Psychiatrie und in der ambulanten Versorgung haben, hat der DBfK auf folgender Seite zusammengefasst: dbfk.de/keinsparschwein

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V. (DBfK), Alt-Moabit 91, 10559 Berlin, Telefon: 030 219157-0

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