Deutsche Kinderhilfe begrüßt leichteren Zugang zur Lernförderung für Kinder aus einkommensschwachen Familien
(Berlin) - Mit Beginn des neuen Schuljahres ist Mecklenburg-Vorpommern einer der zentralen bildungspolitischen Forderungen der Deutschen Kinderhilfe, das Bildungspaket für Kinder aus einkommensschwachen Familien zu öffnen, nachgekommen. So erklärte heute Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe: "Mecklenburg-Vorpommern hat mit der neuen Regelung zur außerschulischen Lernförderung Mut bewiesen. Ich freue mich ganz besonders für die Kinder, die nun nicht erst bei akuter Versetzungsgefährdung, sondern auch schon früher gezielte Angebote zur Lernförderung in Anspruch nehmen können, um ihre schulischen Leistungen zu verbessern."
Bereits seit dem Jahr 2011 steht die Deutsche Kinderhilfe diesbezüglich im intensiven Austausch mit dem Bildungs- und Sozialministerium von Mecklenburg-Vorpommern und appellierte in diversen Schreiben an die damalige Sozialministerin Manuela Schwesig sowie an den Bildungsminister Mathias Brodkorb, Anpassungen bei der Lernförderung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets vorzunehmen.
Die Deutsche Kinderhilfe hofft nun, dass der Ankündigung auch Taten folgen und dass sich weitere Bundesländer an der Möglichkeit zur früheren Lernförderung ein Beispiel nehmen. In Mecklenburg-Vorpommern sollten die betreffenden Familien nun umfassend über die Öffnung des Bildungspakets aufgeklärt werden, damit Kinder die frühzeitigen Förder- und Hilfsangebote auch in Anspruch nehmen können.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Kinderhilfe e.V.
Rainer Becker, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 24342940, Fax: (030) 24342949
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