Pressemitteilung | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)
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Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung verliehen / Klaus Murmann, Hartmut Mehdorn und Dieter Hundt übergeben Preise / Auszeichnungen gehen nach Schweinfurt, Jena, Altötting, Waldkirch und München / Erstmals Sonderpreis für vorschulische Einrichtung

(Berlin) - Heute (7. November 2006) wurde in Berlin der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung in fünf Kategorien verliehen. Die mit je 10.000 Euro dotierten Auszeichnungen wurden verliehen durch BDA-Ehrenpräsident Klaus Murmann, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Internationalisierung als Chance“. Der Preis wird mit Unterstützung der Deutschen Bahn ausgelobt und in diesem Jahr bereits zum siebten Mal vergeben. Erstmals gibt es auch einen Sonderpreis für vorschulische Einrichtungen. Alle Preisträger haben sich in vorbildlicher Weise für die Vermittlung interkultureller Kompetenzen eingesetzt.

Die Preisträger sind:
in der Kategorie „Schule“ die Frieden-Volksschule Schweinfurt
in der Kategorie „Hochschule“ die Universität Jena
in der Kategorie „Berufsschule“ die Staatliche Berufsschule Altötting
in der Kategorie „Betrieb“ die SICK AG
in der Sonderkategorie „Vorschulische Einrichtung“ das Kindertageszentrum Villa Wunderland München

In einer globalisierten Welt gewinnen Fremdsprachenkenntnisse, Auslandserfahrung und der richtige Umgang mit anderen Kulturen zunehmend an Bedeutung. Eine international ausgerichtete Bildung und Ausbildung ist dementsprechend notwendiger denn je. Von der Schule bis zum Ausbildungsbetrieb stehen alle Beteiligten vor der Aufgabe, ihre Absolventen umfassend auf die neuen Anforderungen vorzubereiten, sagten Murmann und Hundt.

„Bildung ist der wichtigste Rohstoff, den wir in Deutschland haben – sie ist der Motor unserer Wirtschaft“, betonte DB-Chef Mehdorn. Um als Standort auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, sei die Vermittlung interkultureller Kompetenzen eine zentrale Anforderung an das Bildungssystem. „Wir brauchen mehr Schulen, Hochschulen und Betriebe, die nicht nur Fremdsprachen vermitteln, sondern auch durch gezielte Austauschprogramme und die Arbeit in internationalen Teams interkulturelle Kompetenzen vermitteln und stärken.“

Erstmals wird in diesem Jahr auch ein Sonderpreis für eine vorschulische Einrichtung vergeben. Damit soll die Bedeutung der frühkindlichen Bildung innerhalb des Bildungssystems besonders hervorgehoben werden. Kinder sind gerade im frühen Alter außerordentlich aufnahmefähig, neugierig und lernbereit. Sie müssen deshalb bereits im Kindergarten systematisch gefördert und gebildet werden. Das gilt auch für die Internationalisierung: Schon bei den Jüngsten wird der Grundstein für interkulturelle Kompetenz gelegt. Alle Preisträger zeichnet aus, dass die Konzepte auf andere Einrichtungen übertragen werden können. Damit besitzen sie Vorbildcharakter und können zur Nachahmung empfohlen werden.

Die Preisträger:

Frieden-Volksschule Schweinfurt
In der Frieden-Volksschule Schweinfurt haben 70 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund. Was normalerweise als Problem gilt, wird in Schweinfurt positiv genutzt: Die Verschiedenheit der Schüler wird als Gemeinsamkeit verstanden und im Schulleben immer wieder aufgegriffen. Als Klammer dient ein schlüssiges Gesamtkonzept mit dem Leitsatz „Gemeinsam gut – interkulturell stark in der Schule und im Leben“.
(www.friedenschule-sw.de)

Universität Jena
Die Universität Jena bietet ein spezielles, internetgestütztes Netzwerk zur „Interkulturellen Wirtschaftskommunikation“ an. Es ermöglicht Studierenden, Personalentwicklern sowie Mitarbeitern international agierender Unternehmen den Zugriff auf ein breites, weltweit vernetztes Spektrum des interkulturellen Lernens. Das Netzwerk umfasst die unterschiedlichsten Kulturen von China, Russland, Lateinamerika, Skandinavien bis zu den USA.
(www.uni-jena.de)

Staatliche Berufsschule Altötting
Die Berufsschule Altötting zeichnet sich durch ein umfassendes Kooperationskonzept aus, das die Schule u.a. mit Einrichtungen in den USA und in Afrika verbindet. Besonders hervorzuheben ist die mehr als zehnjährige, umfassende Zusammenarbeit mit dem North Central Technical College Wisconsin (USA).
(www.bsaoe.de)

SICK AG
Die SICK AG beweist eindrucksvoll, wie ein mittelständisches Unternehmen die interkulturelle Kompetenz seiner Auszubildenden systematisch aufbaut und fördert. Im Mittelpunkt steht dabei sowohl die Erweiterung der Fremdsprachenkenntnisse, die durch Auslandsaufenthalte gefördert werden, als auch das Verstehen der Arbeitswelt in anderen Ländern.
(www.sick.com)

Kindertageszentrum Villa Wunderland München
Das Münchener Kindertageszentrum Villa Wunderland des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat ein spezielles Programm entwickelt, um die interkulturelle Kompetenz der Kinder zu entwickeln. Zu den tragenden Säulen des Programms zählt die Förderung von Zwei- und Mehrsprachigkeit und der Aufbau von geschwisterähnlichen Beziehungen zwischen Kindern unterschiedlicher Nationen.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA) Dr. Uwe Mazura, Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20330, Telefax: (030) 20331055

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