DFHV fordert umgehende Sitzung des Vermittlungsausschusses zum Schulfruchtprogramm
(Bonn) - In einem dringenden Schreiben an die Mitglieder des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat hat der Deutsche Fruchthandelsverband e.V-. (DFHV) die umgehende Einberufung des Vermittlungsausschusses gefordert. "Nur der Vermittlungsausschuss kann jetzt sicherstellen, dass das Schulfruchtprogramm der EU noch in diesem Schuljahr in Kraft tritt", so DFHV-Geschäftsführer Dr. Andreas Brügger. Niemand könne mehr nachvollziehen, dass ein von allen Seiten als dringend notwendig betrachtetes Programm im Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern über die Finanzierung auf der Strecke bleibe. "An 20 Millionen Euro darf ein solches Programm nicht scheitern." (Dr. Andreas Brügger) Auf der einen Seite beklagten Politiker mit großen Worten, dass Kinder und Jugendliche zu wenig Obst und Gemüse essen. Stelle aber die Europäische Union 20 Millionen Euro für ein solches Programm zur Verfügung, dann beginne ein mehr als peinliches Hick-Hack um die Frage, wer die anderen 20 Millionen Euro bereitstellen müsse. "So darf man mit der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nicht spielen." (Dr. Andreas Brügger) Leidtragende seien in jedem Falle die Kinder und Jugendlichen, die in Kindergärten und Schulen nicht kostenlos mit Obst und Gemüse versorgt werden können.
Quelle und Kontaktadresse:
DFHV Deutscher Fruchthandelsverband e.V.
Dr. Andreas Brügger, Geschäftsführer
Schedestr. 11, 53113 Bonn
Telefon: (0228) 911450, Telefax: (0228) 9114545
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