Pressemitteilung | Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bezirk Niedersachsen, Bremen und Sachsen Anhalt

DGB fordert Erhalt von Arbeitsplätzen bei Conti und Gilde

(Hannover) - Der Bezirksvorstand des DGB Niedersachsen - Bremen -Sachsen-Anhalt hat gestern (16. März 2009) scharfe Kritik an den Plänen der Continental AG und der belgischen InBev geübt, Arbeitsplätze in Hannover abzubauen. Der Conti-Standort in Stöcken und die Gilde-Brauerei sind zwei Traditionsunternehmen, die Hannover prägen. Nun stehen offensichtlich kurzsichtige Interessen der Konzernleitungen im Vordergrund, insgesamt sind rund 900 Arbeitsplätze bedroht.

"Es ist ein Skandal, dass Konzernsanierungen auf dem Rücken der Beschäftigten durchgeführt werden", sagte der DGB-Landesvorsitzende Hartmut Tölle gestern (16. März 2009) in Hannover. Es sei offenkundig, dass die Wirtschaftskrise in beiden Fällen lediglich als Vorwand herhalten müsse, um innerbetrieblich reinen Tisch zu machen.

Gemeinsam mit den Betriebsräten bei Continental und Gilde engagiert sich der DGB für den Erhalt jedes einzelnen Arbeitsplatzes. Die Konzernleitungen müssten an den Verhandlungstisch zurückkehren und sich für eine sozialverträgliche Lösung im Sinne der Beschäftigten und des Standorts Hannover einsetzen, fordert der DGB.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund Niedersachsen - Bremen - Sachsen Anhalt (DGB) Tina Kolbeck, Pressesprecherin Otto-Brenner-Str. 7, 30159 Hannover Telefon: (0511) 126010, Telefax: (0511) 1260157

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