Pressemitteilung | Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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Dienstleistungswirtschaft begrüßt Engagement des IWF für Griechenland

(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) unterstützt die Position von Bundeskanzlerin Merkel entgegen direkter Hilfszusagen. Der BDWi spricht sich jedoch gegen den Vorschlag von Bundesfinanzminister Schäuble aus, zur Rettung hochverschuldeter Staaten einen Europäischen Währungsfonds einzuführen.

"Mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) existiert bereits eine eingespielte Institution. Der IWF verfügt über genug Kapital und Erfahrung in ähnlichen Fällen, um Griechenland bei Bedarf zu unterstützen", macht BDWi-Präsident Werner Küsters deutlich.

"Die Einführung eines EWF widerspricht dem Anspruch, weltweit handlungsfähige Institutionen zu stärken. Europäische Sonderwege führen in die Sackgasse. Hinzu kommt, dass ein EWF erhebliche politische Risiken in sich birgt. Wie schwer es den Europäern fällt, das Fehlverhalten einzelner Mitglieder der Eurozone zu sanktionieren, ist nicht zuletzt am Beispiel Griechenland deutlich geworden. Es bestehen außerdem in Deutschland erhebliche Bedenken, ob ein EWF mit den Vorgaben des Stabilitätspakts vereinbar ist. Außerdem entstünde mit einer neuen Institution auch weitere Bürokratie mit zusätzlichen Kosten", so Küsters.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) Pressestelle Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10

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