Dienstleistungswirtschaft fordert Abbau von Steuerbürokratie
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, bald ein Konzept für eine Steuerreform vorzulegen. Der BDWi fordert nachdrücklich, die Unternehmen auch durch den Abbau von Bürokratie zu entlasten.
"Die angekündigten Korrekturen bei der kalten Progression und dem so genannten Mittelstandsbauch sind überfällig. Neben der finanziellen Entlastung muss jetzt endlich der Abbau von Steuerbürokratie erfolgen. Union und FDP versprechen das seit Jahren. Nun heißt es, Wort halten! Ein simples Beispiel: Die Verkürzung der Aufbewahrungsfristen von zehn auf fünf Jahre kostet nichts, entlastet aber spürbar die Wirtschaft. Das schafft unternehmerischen Spielraum für zusätzliche Investitionen und mehr Arbeitsplätze", so BDWi-Vizepräsident Konrad Löcherbach.
"Das Gelingen der Steuerreform wird maßgeblich über den Erfolg der Koalition entscheiden. Ein einfaches und gerechtes Steuersystem könnte einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Krise leisten", so Löcherbach.
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Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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