Dienstleistungswirtschaft fordert Senkung der Beamtenpensionen
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert die Bundesregierung auf, Pensionsanwartschaften für Beamte an die Rahmenbedingungen der gesetzlichen Rentenversicherung anzupassen. Griechenland und Italien haben bereits Einsparmaßnahmen bei der Entlohnung von Beamten auf den Weg gebracht.
Schon heute geben einzelne Bundesländer bis zu acht Prozent Ihrer Haushaltseinnahmen für Beamtenpensionen aus. Bis zum Jahr 2050 drohen die Kosten für Beamtenpensionen insgesamt - für den Bund und die Länder - auf 100 Milliarden Euro jährlich anzusteigen.
"Diese Summen sprengen jeden Haushalt. Der Staat muss dringend die Ausgaben kürzen und auch bei seinen "Mitarbeitern" sparen. Außerdem gehen die Alterseinkommen von Rentnern und Pensionären stark auseinander. Die durchschnittliche Pension eines Bundesbeamten ist doppelt so hoch wie eine Durchschnittsrente, obwohl weder Beiträge gezahlt, noch entsprechende Rücklagen gebildet werden. Warum nicht Pensionen analog zu gesetzlichen Renten berechnen? Neben dem Einsparpotential wäre das auch ein Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit", fordert BDWi-Präsident Werner Küsters.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Pressestelle
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