DJV dankt Bundespräsident für Engagement für Deniz Yücel
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband dankt dem neuen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier für dessen Forderung an den türkischen Präsidenten, den inhaftierten "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel sofort freizulassen. Steinmeier richtete sich am heutigen Mittwoch gleich zu Beginn seiner Antrittsrede an den türkischen
Präsidenten: "Respektieren Sie den Rechtsstaat und die Freiheit von Medien und Journalisten! Und: Geben Sie Deniz Yücel frei!" DJV- Bundesvorsitzender Frank Überall sieht darin "ein ermutigendes Zeichen für den Stellenwert, den die Pressefreiheit und der Journalismus für den neuen Bundespräsidenten haben".
Der DJV-Vorsitzende erwartet von Steinmeiers Nachfolger im Amt des Bundesaußenministers, dass er nicht locker lasse, über die diplomatischen Kanäle Kontakt zu dem inhaftierten "Welt"-Journalisten zu bekommen: "Deniz Yücel ist unschuldiges Opfer von Erdogans Allmachtsanspruch. Er sitzt unschuldig hinter Gittern - so wie etwa 150 weitere Journalisten." Wenn sich das deutsche Staatsoberhaupt für Yücel einsetze, sei das der Beweis dafür, dass die Pressefreiheit für die deutsch-türkischen Beziehungen von elementarer Bedeutung sei. Ein Einlenken des türkischen Präsidenten in dieser Frage wäre kein Zeichen der Schwäche, so der DJV-Vorsitzende.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV), Bundesgeschäftsstelle
Hendrik Zörner, Pressesprecher
Charlottenstr. 17, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13
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