Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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DJV fordert mehr Vielfalt im Journalismus

(Berlin/Würzburg) - Der DJV-Verbandstag in Würzburg hat am heutigen Dienstag einer Erweiterung des Grundsatzprogramms von Deutschlands größter Journalistenorganisation zugestimmt. Mit diesem Beschluss unterstreicht der DJV den hohen Stellenwert der laufenden Diversity- Debatte in den Medien. Wörtlich lautet die beschlossene Ergänzung des Grundsatzprogramms: "Der DJV verpflichtet sich, die Vielfalt in seiner Mitgliedschaft zu fördern und auf eine ausgewogene Zusammensetzung der Gremien zu achten. Der DJV duldet weder Benachteiligungen oder Abwertungen noch verletzendes Verhalten in Bezug auf Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit, Nationalität, Religion und Weltanschauung, sexuelle Identität oder Behinderung."

"Journalistinnen und Journalisten diskutieren derzeit unter dem Stichwort Diversity intensiv über die Notwendigkeit, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt auch in der Zusammensetzung der Redaktionen widerspiegeln müsse", sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. "Wenn wir Vielfalt in der Berichterstattung fordern, müssen wir mit gutem Beispiel vorangehen."

Der DJV-Vorsitzende betonte in dem Zusammenhang, dass die Förderung von personeller Vielfalt in Medienhäusern auch ihren eigenen ökonomischen Interessen diene: "Damit journalistische Angebote auch weiterhin für ein großes Zielpublikum attraktiv bleiben, muss es unser Anspruch sein, Meinungsvielfalt zu vermitteln und möglichst unterschiedliche Themen und Perspektiven abzubilden."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner Torstr. 49, 10119 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13

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