DJV in Sorge um spanische Journalisten in Syrien
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband ist besorgt um die drei spanischen Journalisten, die seit dem 12. Juli in Syrien vermisst werden. Antonio Pampliega, Ángel Sastre und José Manuel López waren am 10. Juli über die Türkei in das Bürgerkriegsland eingereist, um für mehrere spanische Medien aus dem Grenzgebiet zu berichten. Unbestätigten Berichten zufolge sollen sie von Aufständischen verschleppt worden sein.
DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken wies darauf hin, dass Journalisten
unabhängige Beobachter seien und die Konfliktparteien den Status der
Berichterstatter zu respektieren hätten. "Ob in Syrien, im Irak oder anderen
Krisengebieten der Erde: Journalisten stehen nicht auf der Seite einer
Bürgerkriegspartei, sondern haben den Auftrag zu berichten." Attacken gegen
Journalisten seien Verbrechen gegen die Weltöffentlichkeit.
Der DJV-Vorsitzende forderte die spanische Regierung auf, alles in ihrer
Macht Stehende zu tun, damit die drei Journalisten unbeschadet auf freien
Fuß gesetzt würden. Konken dankte dem spanischen Journalistenverband
FAPE dafür, dass er sich "mit Leidenschaft für die Freilassung der drei
Kollegen einsetzt".
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV), Bundesgeschäftsstelle
Hendrik Zörner, Pressesprecher
Charlottenstr. 17, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13
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