DJV solidarisch mit RFI-Kollegen in Frankreich
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich mit den von Entlassung bedrohten Beschäftigten von Radio France International (RFI) solidarisch erklärt. "Kämpfen Sie weiter für den Erhalt Ihrer Arbeitsplätze und für den Fortbestand des internationalen Programms bei RFI", appellierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken an die Kolleginnen und Kollegen bei dem französischen Auslandsradio.
Der Sender will rund 200 von insgesamt 1.000 Stellen streichen. Sechs Sprachendienste sollen geschlossen werden. Davon wäre auch die Berliner RFI-Redaktion betroffen. Gegen die drohenden Entlassungen streiken RFI-Mitarbeiter seit Anfang Mai - nach Angaben der französischen Gewerkschaften der längste Streik im französischen Rundfunk seit 1968. Unterstützung erfuhren sie bereits durch die DJV-Betriebsgruppe bei der Deutschen Welle.
"Radio France International leistet einen wichtigen Beitrag für die deutsch-französische Freundschaft", sagte Konken. Von dem drohenden Stellenabbau seien daher auch Radiohörer in Deutschland betroffen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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