DJV-Verbandstag 2006 für Erhalt des Presseausweises
(Berlin) - Die rund 300 Delegierten des DJV-Verbandstages 2006 in Mannheim haben einen Antrag verabschiedet, der sich für den Erhalt des bundeseinheitlichen Presseausweises in seiner jetzigen Form ausspricht. Darin fordert der DJV die Innenminister auf, von der im Mai 2006 beschlossenen Aufweichung der Vergabekriterien Abstand zu nehmen. Außerdem wird kritisiert, dass die Innenministerkonferenz den Kreis der ausstellungsberechtigten Verbände ausdehnen will. Hier bestehe die Gefahr, dass sich Organisationen bildeten, deren Hauptaufgabe in der Ausstellung des Presseausweises bestehe.
"Der bundeseinheitliche Presseausweis soll Profijournalisten bei ihrer Arbeit unterstützen, Wege öffnen, Informationsansprüche durchsetzen und unnötige Diskussionen vermeiden helfen", erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Er ist ein Türöffner, aber keine Rabattmarke." Die Innenminister seien in der Verantwortung, dieses wichtige Arbeitsinstrument der hauptberuflich tätigen Journalistinnen und Journalisten zu erhalten. Andernfalls sei der Presseausweis irgendwann nicht mehr wert als der Leserreporterausweis der Bild-Zeitung.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

