Keine vorschnelle Regulierung der Zeitarbeit
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert die Bundesregierung auf, auf eine vorschnelle Regulierung der Zeitarbeit zu verzichten. Über die Zeitarbeit finden viele Arbeitslose zurück in Beschäftigung.
"Der Fall Schlecker ist nicht typisch für die Zeitarbeitsbranche. Zeitarbeit ist gerade nach einer Wirtschaftskrise ein wichtiger Beschäftigungsmotor. Für viele Unternehmen ist noch nicht abzusehen, ob der Aufschwung wirklich trägt. Sie scheuen das Risiko von Festeinstellungen. Darum greifen sie auf Zeitarbeit zurück und tragen so zur Entlastung des Arbeitsmarktes bei. Das stützt die Binnennachfrage und stärkt wiederum den Aufschwung", macht BDWi-Präsident Werner Küsters deutlich.
"Zeitarbeit braucht flexible Rahmenbedingungen um ihre Wirkung zu entfalten. Vorschnelle Regulierung vor dem Hintergrund der Empörung über den Fall Schlecker und der anstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen würden die Branche gerade in dem Moment hart treffen, indem sie dringend benötigt wird", so Küsters.
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Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Pressestelle
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