Pressemitteilung | (BDEW) Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
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Klimaschutz braucht klare Finanzierungszusagen

(Berlin) - Die Europäischen Finanzminister (ECOFIN) haben es auf ihrer Sitzung in dieser Woche vermieden, verbindlich finanzielle Mittel zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen beispielsweise in Entwicklungs- und Schwellenländern zuzusagen. Hierzu erklärt Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

"Die Haltung der EU-Finanzminister ist aus unserer Sicht unverständlich. Ohne finanzielle Hilfen wird es gerade für Entwicklungs- und Schwellenländer schwierig, eigene Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Klimaschutz kann jedoch nur global funktionieren. Die Europäische Union sollte auch mit Blick auf den Klimagipfel in Paris mit gutem Beispiel vorangehen und verbindliche Zusagen zur Finanzierung des Klimafonds machen, der bis 2020 auf jährlich 100 Milliarden US-Dollar für Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern angehoben werden soll.

Die Energie- und Wasserwirtschaft hat sich frühzeitig zu ihrer Verantwortung bei der wirksamen Reduzierung von Treibhausgasemissionen bekannt. Wir halten weiter an unserem bereits im Jahr 2009 mit der europäischen Energiewirtschaft beschlossenen Ziel fest, bis zum Jahr 2050 eine CO2-neutrale Energieversorgung in Europa zu gewährleisten, und damit nachhaltigen Klimaschutz und eine sichere und bezahlbare Energieversorgung in Einklang zu bringen."

Quelle und Kontaktadresse:
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Hauptgeschäftsstelle Jan Ulland, Pressesprecher Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin Telefon: (030) 300199-0, Fax: (030) 300199-3900

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