Pressemitteilung | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)
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Lehrerberuf muss attraktiver werden / Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt zum Weltlehrertag 2006

(Berlin) - Der Lehrerberuf muss für junge Menschen attraktiver werden. Wenn nicht entschieden gegengesteuert wird, entsteht ein gravierender Lehrermangel, der weiteren Unterrichtsausfall und Qualitätsverlust in der Schule mit sich bringt. Die Politik in den Ländern ist daher dringend gefordert, für ausreichenden und qualifizierten Nachwuchs im Lehrerberuf zu sorgen, sagte Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt zum morgigen internationalen „Weltlehrertag“ der UNESCO in Berlin.

Lehrerinnen und Lehrer sind Führungskräfte im „Unternehmen“ Schule. Jede Schule muss ein pädagogisches Programm und Profil entwickeln und dementsprechend ihre Lehrkräfte selbst auswählen und einsetzen. Dieses Modell der selbstständigen Schule sollte bundesweit umgesetzt werden, forderte Hundt.

Wer als Lehrer nicht nur „Dienst nach Vorschrift“ macht, sondern gute Leistungen zeigt und sich über den Unterricht hinaus engagiert, soll auch belohnt werden. Die Schulleitung muss Personal- und Finanzverantwortung haben und die Lehrer nach Leistung bezahlen können, sagte der Arbeitgeberpräsident.

Schulen brauchen für die Personalentwicklung ihrer Lehrkräfte einen ausreichenden Fortbildungsetat. Die selbstständige Schule kennt ihren Bedarf selbst am besten und entscheidet eigenständig, wie sie die Fortbildungsmittel einsetzt. Interessante Fortbildungsangebote und weitere berufliche Perspektiven sind auch für die Attraktivität des Lehrerberufs wichtig, sagte Hundt.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA) Pressestelle Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20330, Telefax: (030) 20331055

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