Pressemitteilung | GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
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Mietschulden bei GdW-Unternehmen seit 2003 von 752 Mio. Euro auf 527 Mio. Euro in 2009 gesunken

(Berlin) - Die 3.000 im GdW organisierten Wohnungsunternehmen haben einen deutlichen Rückgang bei den Mietschulden zu verzeichnen. Im Jahr 2009 sind die Mietschulden bundesweit erneut um rund 3 Prozent von 543 Mio. Euro auf 527 Mio. Euro gesunken. Damit ist es den Unternehmen gelungen, die Mietschulden seit dem Jahr 2003 (752 Mio. Euro) um 225 Mio. Euro zu senken. Das ist ein Rückgang von etwa 30 Prozent.

"Diese positive Entwicklung konnte durch eine weitere Professionalisierung des Vermietungs- und Mietschuldenmanagements sowie eigene Beratungs- und Betreuungsangebote an säumige Zahler seitens der Wohnungsunternehmen erreicht werden", erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW. Außerdem gebe es vielfältige Zusammenarbeit mit öffentlichen Schuldnerberatungs- und sozialen Einrichtungen. So arbeiteten die Unternehmen darauf hin, dass Mietrückstände gar nicht erst dauerhaft entstehen. Den Wohnungsunternehmen sei es damit auch in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise gelungen, den positiven Trend bei der Mietschuldenentwicklung aufrecht zu erhalten. Dieses erfreuliche Ergebnis stehe gegen den Trend in der gesamten Vermietungsbranche, von der gerade in jüngster Zeit wiederholt ein Anstieg der Mietschulden beklagt wurde, so Freitag.

Bezogen auf die Gesamtmieteinahmen machen die Mietschulden im Bundesdurchschnitt einen Anteil von 2,8 Prozent der bundesweiten Jahressollmiete aus. In den alten Ländern entsprechen die Mietschulden 2,4 Prozent der gesamten Nettokaltmieteinnahmen der Wohnungsunternehmen, in den neuen Ländern liegt die Quote mit 3,8 Prozent der Nettokaltmieteinnahmen etwas höher. Die westdeutschen GdW-Unternehmen führten demnach zum Jahresende 2009 rund 284 Mio. Euro Mietschulden in ihren Büchern, die ostdeutschen 243 Mio. Euro.

Diese Daten und Fakten gehen aus der aktuellen Jahresstatistik des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen hervor. Weitere Ergebnisse - u. a. zu Investitionen, Miet- und Betriebskostenentwicklung, Branchenklima, barrierearmen und -freien Wohnungen und dem Stand der energetischen Sanierung - werden auf der diesjährigen Jahrespressekonferenz am Dienstag, den 22. Juni 2010 um 9:30 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin präsentiert.

Quelle und Kontaktadresse:
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. Katharina Burkardt, Pressesprecherin Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin Telefon: (030) 824030, Telefax: (030) 82403199

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