Pressemitteilung | Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) - Hauptstadtbüro
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Möllenberg: Bäckerhandwerk muss zukunftsfähig werden

(Niedernhausen) - "Die Löhne im Bäckerhandwerk liegen im Vergleich aller Handwerksberufe im untersten Drittel. In einigen Bundesländern - vor allem in Ostdeutschland, aber auch in Niedersachsen und Baden-Württemberg - verweigern die Arbeitgeber seit Jahren den Abschluss von Tarifverträgen. Das ist nicht zukunftsfähig angesichts des radikalen Strukturwandels des Bäckerhandwerks", hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), zur Eröffnung des Backwarenforums im Bildungszentrum Oberjosbach kritisiert. "Kein Brot und kein Brötchen werden teurer, wenn die Bäckereifachverkäuferin einen Lohn erhält, von dem sie leben kann."

Das Bäckerhandwerk spüre bei der Ausbildung und den Bewerberzahlen schon heute die demografische Entwicklung. "Das wird sich in den nächsten Jahren dramatisch verändern, wenn die Arbeitsbedingungen in dieser Branche nicht besser werden sowie die Löhne und Ausbildungsvergütungen nicht steigen", so der NGG-Vorsitzende.

"Wir werden die bevorstehenden Betriebsratswahlen nutzen, um in allen Backbetrieben Betriebsräte zu wählen, die sich für vernünftige Arbeitsbedingungen einsetzen", kündigte Möllenberg an.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Hauptstadtbüro Dr. Karin Vladimirov, Pressesprecherin Luisenstr. 38, 10117 Berlin Telefon: (030) 288849693, Telefax: (030) 288849699

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