Pressemitteilung | Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM)
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Nordrhein-Westfalen bleibt Schwerpunkt der deutschen Möbelindustrie

(Herford) - Die deutsche Möbelindustrie ist weiterhin schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen ansässig. Im vergangenen Jahr erzielte die Branche hier knapp 40 Prozent des bundesweiten Produktionswerts (bezogen auf Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten), wie statistische Auswertungen der Möbelverbände zeigen. Die rund 300 ansässigen Unternehmen bekamen allerdings die Kaufzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher zu spüren. In der Folge lag der Absatzwert der Produktion mit rund 6,4 Milliarden Euro um 3 Prozent unter dem Vorjahr.

Besonders in der Region Ostwestfalen-Lippe sind viele Möbelhersteller beheimatet, wobei der Schwerpunkt in der Fertigung von Küchenmöbeln liegt. Die 27 ansässigen Küchenmöbelproduzenten verbuchten im vergangenen Jahr einen Produktionswert von 3,35 Milliarden Euro und erreichten das Vorjahresniveau. Damit wurden 61 Prozent des bundesweiten Produktionswerts des Branchenzweigs Küchenmöbel in Ostwestfalen-Lippe erwirtschaftet.

„Die Zahlen unterstreichen die zentrale Rolle der Möbelindustrie – und insbesondere der Küchenmöbelhersteller – als prägende Wirtschaftsfaktoren für Nordrhein-Westfalen und die Region Ostwestfalen-Lippe“, sagt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie. Um diese Stärke zu bewahren, komme es nun darauf an, dass die Politik die richtigen Weichen stellt: Stärkung des Konsumentenvertrauens und gezielte Maßnahmen, um dem Wohnungsbau neue Dynamik zu verleihen und damit den Einrichtungsbedarf anzukurbeln.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM), Christine Scharrenbroch, Leiter(in) Kommunikation, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef, Telefon: 02224 9377-0

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