Politik und Wirtschaft geben Jugendlichen mit Migrationshintergrund bessere Berufsorientierung
(Berlin) - Politik, Wirtschaft und Jugendliche mit Migrationshintergrund diskutieren heute (5. Dezember 2008) in Berlin, wie Integration durch eine bessere Berufsorientierung gefördert werden kann. In Workshops, Interviews und einer Projekt-Rallye werden bestehende Angebote vorgestellt und neue Ideen entwickelt, um berufliche Chancen zu verbessern.
Anlässlich der Veranstaltung erklärt Maria Böhmer, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: "Mit der heutigen (5. Dezember 2008) Veranstaltung setzen wir eine Forderung um, die Schülerinnen und Schüler auf dem Jugendintegrationsgipfel im Mai erhoben haben. Ein erfolgreicher Start ins Berufsleben erleichtert Jugendlichen aus Zuwandererfamilien die Integration in die Gesellschaft. Deshalb ist eine verbesserte Berufsorientierung ein Schwerpunkt unserer Integrationspolitik", betont Staatsministerin Böhmer.
"Mit ihrer heutigen (5. Dezember 2008) Teilnahme zeigen die Jugendlichen, dass sie sich eigenverantwortlich und ernsthaft um ihre berufliche Zukunft bemühen. Ein fester Wille ist die Voraussetzung für jeden Integrationserfolg", ergänzt der Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dr. Gerhard F. Braun. "Die Bundesländer sind aufgefordert, das große Potenzial der Menschen mit Migrationshintergrund durch eine zielgenaue Bildungspolitik zu heben."
Der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT, Ulrich Wiethaup, betont: "Das bundesweite Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT bietet hervorragende Ansatzpunkte für eine gezielte Integrationsförderung. So gibt es ein Mentorenprogramm, in dem Berufspraktiker Schüler mit Rat und Tat auf dem Weg in die Ausbildung begleiten."
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)
Dr. Heinz Schmitz, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20330, Telefax: (030) 20331055
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