Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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Strategie der Europäischen Kommission zur Förderung sauberer und energieeffizienter Fahrzeuge kommt rechtzeitig

(Bad Homburg) - Die Europäische Kommission hat am 28. April 2010 ihre Strategie zur Förderung von sauberen und energieeffizienten Fahrzeugen vorgestellt. Durch harmonisierte und mittelfristig wirkende Konjunkturmaßnahmen möchte die Kommission Impulse auf europäischer Ebene setzen, um das Potential von Ökofahrzeugen vollständig zu nutzen und damit einen Beitrag zur Erfüllung der Klimaschutzziele zu leisten sowie die Abhängigkeit von Erdöl zu verringern. Die neue europäische Strategie soll günstige Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Effizienz herkömmlicher Motoren und zur Verwirklichung der Vision einer Mobilität mit extrem niedrigen CO2-Emissionen schaffen. Die Bedingungen für den Einsatz von Elektrofahrzeugen sollen u.a. durch Einführung gemeinsamer Normen verbessert werden.

VDIK-Präsident Volker Lange: "Mit dieser Initiative verdeutlicht die Europäische Kommission rechtzeitig vor dem Elektromobilitätsgipfel am 03. Mai 2010 in Berlin, dass die Rahmenbedingungen für die Elektromobilität aufgrund der starken internationalen Verflechtung der Automobilindustrie nur international, gemeinsam und harmonisiert verbessert werden können. Dazu gehören beispielsweise gemeinsame Normen für Elektrofahrzeuge, die Förderung der Einrichtung von Ladestationen sowie die Entwicklung intelligenter Stromnetze. Auch europäische Leitlinien für Anreize auf der Nachfrageseite werden vom VDIK positiv bewertet, da zumindest in der Anlaufphase die Elektromobilität durch schnell wirkende Marktanreizprogramme so gefördert werden muss, dass Elektrofahrzeuge für private Endverbraucher und gewerbliche Kunden erschwinglich werden."

Der VDIK hat seine Forderungen zum Thema Elektromobilität in einem umfassenden Positionspapier dargelegt. Der VDIK weist darauf hin, dass die Erwartungen an die Elektromobilität realistisch eingeschätzt und das noch vorhandene Potential zur Effizienzsteigerung herkömmlicher Motoren genutzt werden muss. Die zunehmende Elektrifizierung wird in Verbindung mit biogenen Kraftstoffen zukünftige Fahrzeuge noch ökologischer und ökonomischer machen. Die Akzeptanz der Elektromobilität kann nur erreicht werden, wenn die bei der Stromerzeugung verursachten CO2-Emissionen deutlich reduziert werden.

Das vollständige Positionspapier des VDIK zur Elektromobilität steht unter
http://www.vdik.de/ 'Elektromobilität' zum Download zur Verfügung.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Pressestelle Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

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