Sundmacher: "Modell Zahnmedizin" kann Vorbild für GKV-Reform sein
(Berlin) - Die Wähler in Nordrhein-Westfalen haben den schwarz-gelben Regierungen in Düsseldorf und Berlin die Quittung für ihre mutlose Arbeit der letzten Monate ausgestellt. "Das Wahlergebnis schafft für die Berliner Gesundheitspolitik leider mehr neue Probleme als es alte lösen hilft", kommentiert der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Karl-Heinz Sundmacher. "Unser Gesundheitswesen steckt in der Demographiefalle, aus der es kein Entrinnen gibt. Die Konsequenzen sind nicht abzuwenden, nur abzumildern," stellt Sundmacher fest. Dazu müsse das Bundesministerium für Gesundheit an dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Systemwechsel festhalten und bei der Finanzierung der medizinischen Versorgung auch neue Komponenten wie eine Prämienfinanzierung von einzelnen Leistungsbereichen ermöglichen.
Nach Vorstellungen des Bundesvorstands des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte e.V. könnte mit einem ersten Schritt der gut abgrenzbare Leistungsbereich Zahnmedizin als prämienfinanzierter Bereich aus der Beitragsfinanzierung der GKV herausgelöst werden.
Bei einem Pressefrühstück am 12. Mai stellt der Freie Verband erste Überlegungen und Rahmenbedingungen zum "Modell Zahnmedizin" vor.
Quelle und Kontaktadresse:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V., Hauptstadtbüro
Pressestelle
Auguststr. 28, 10117 Berlin
Telefon: (030) 243427-0, Telefax: (030) 243427-67
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