Ulla Schmidts Offenbarungseid: Das DDR-System als Blaupause?
(Berlin) - Zu den heutigen Äußerungen (09. März 2007) von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in der Freien Presse Chemnitz, die Erfahrungen aus dem DDR-Gesundheitssystem müssten ideologiefrei gesehen werden und eine stärkere Berücksichtigung finden, erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann:Endlich bekennt sich die Bundesgesundheitsministerin zu ihrer ideologischen Heimat.
Sie hat mit der Gesundheitsreform dem schleichenden Prozess hin zur Staatsmedizin einen kräftigen Impuls gegeben. Durch ihr Gesetzeswerk wird das deutsche Gesundheitswesen weitere große Schritte in Richtung Reglementierung, Bürokratisierung und Unfreiheit gehen.
Entgegen ihren Beteuerungen, ideologiefrei zu sein, wurden unter ihrer Federführung die Weichen eindeutig in Richtung Gesundheits-Sozialismus gestellt: Durch die beabsichtigte und begonnene Gleichschaltung von Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung kommt die Einheitsversicherung, die irgendwann eine Einheitsmedizin zur Folge haben wird. Diese führt zu Rationierung, Wartezeiten und Mangelversorgung.
Die Äußerungen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt müssten eigentlich der letzte Weckruf für die Koalition, speziell für die Union sein: Die Ministerin bekennt sich erstmals offen zu den Strukturen eines sozialistisch gelenkten Gesundheitswesens.
Es wird höchste Zeit, ihr Einhalt zu gebieten: Hier geht es nicht um Ampelmännchen, sondern um Hammer und Sichel in der Patientenversorgung.
Quelle und Kontaktadresse:
NAV-Virchow-Bund Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Bundesgeschäftsstelle Berlin
Klaus Greppmeir, Hauptgeschäftsführer
Chausseestr. 119b, 10115 Berlin
Telefon: (030) 2887740, Telefax: (030) 28877413
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