Unverständnis gegenüber Verzicht einzelner Kommunen und Landkreise auf verdachtsunabhängige Waffenkontrollen / Meidinger: "Was nützen neue Verschärfungen des Waffengesetzes nach Winnenden, wenn sie nicht umgesetzt werden?"
(Berlin) - Mit Unverständnis hat der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger auf die aktuelle Ankündigung einzelner Mandatsträger und Politiker reagiert, die nach Winnenden geschaffene gesetzliche Möglichkeit zu verdachtsunabhängigen Kontrollen von Waffenbesitzern nicht zu nutzen. So hat beispielsweise vor wenigen Tagen der Landrat von Neu-Ulm vor Sportschützen öffentlich erklärt, er werde in seinem Landkreis keine verdachtsunabhängigen Kontrollen durchführen lassen. Ähnliche Äußerungen gibt es auch von Bundestagsabgeordneten.
"Wir unterstützen die Forderung nach zusätzlichem Personal für die erweiterten Kontrollaufgaben der Kommunen! Jetzt aber bereits allen Waffenbesitzern zu versichern, sie würden nicht kontrolliert, halten wir nach den Erfahrungen von Winnenden für das völlig falsche Signal!", betonte der Verbandsvorsitzende.
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