Verbraucher entscheiden die Bundestagswahl / Neue Mitmach-Webseite des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zur Bundestagswahl
(Berlin) - Welche Partei setzt sich wie für die Interessen der Verbraucher ein? Darüber sollten sich die Deutschen im Klaren sein, wenn sie am 27. September ihr Kreuz machen. Eine Entscheidungshilfe bietet ab sofort die Webseite www.verbraucher-entscheiden.de: Übersichtlich und informativ stellt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die verbraucherpolitischen Konzepte der Parteien dar. Die Besucher der Seite können ihr Top-Verbraucherthema wählen und per Videobotschaft ihre Meinung äußern.
Digitale Rechte, Gesundheitspolitik, Finanzmarkt oder Verbraucherrechte - die Liste der drängenden Themen ist lang. Zehn Kernforderungen für die kommende Legislaturperiode hat der Verbraucherzentrale Bundesverband aufgestellt. Im Internet können nun alle Verbraucher darüber abstimmen, welches Thema ihnen ganz besonders unter den Nägeln brennt. Außerdem können sie ihre Wünsche und Forderungen an die Politik formulieren, per Textkommentar oder Video-Botschaft. "Am Thema Verbraucherpolitik kommt keine Regierung mehr vorbei. Das haben zuletzt die Finanzkrise und die Datenschutzskandale deutlich gezeigt", so Vorstand Gerd Billen und ruft zum Mitmachen auf: "Jeder Besucher und jeder Teilnehmer signalisiert im Vorfeld der Bundestagswahl: Verbraucher entscheiden."
Welche Schwerpunkte setzen die Parteien beim Verbraucherschutz?
Um den Verbrauchern ihre Entscheidung zu erleichtern, hat der Verbraucherzentrale Bundesverband die Bundestagsparteien und deren Spitzenpolitiker befragt, was sie in der kommenden Legislaturperiode ganz konkret für die Verbraucher tun wollen. Außerdem hat der Verband die Wahlprogramme ausgewertet. Welche Konzepte sind geeignet, die Folgen der Wirtschaftskrise für die Privathaushalte zu mildern, sie vor Übervorteilungen zu schützen oder die Energie- und Gesundheitsmärkte verbraucherfreundlich zu gestalten? Mit einem Klick werden die Unterschiede zwischen den Parteien sichtbar. Auch der Blick zurück kann bei der Entscheidung hilfreich sein. Eine verbraucherpolitische Bilanz der zurückliegenden vier Jahre komplettiert das Angebot der Webseite.
Bei einem Pressefrühstück am 25. August werden wir die Website zusammen mit den Ergebnissen einer repräsentativen Infratest-Umfrage zu der Bedeutung von Verbraucherthemen im Wahlkampf vorstellen.
Quelle und Kontaktadresse:
vzbv Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Pressestelle
Markgrafenstr. 66, 10969 Berlin
Telefon: (030) 258000, Telefax: (030) 25800218
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