VhU begrüßt Entschluss der Landesregierung, in Revision zu gehen / Fasbender: "Es geht um Tausende von Arbeitsplätzen - dafür lohnt sich der Kampf in der letzten Instanz"
(Frankfurt am Main) - Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) begrüßt die Entscheidung von Wirtschaftsminister Dieter Posch, gegen die nicht überzeugende Urteilsbegründung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs zum Ausbau des Flughafens Frankfurt Main in Revision zu gehen. "Der Weltflughafen Frankfurt darf nachts nicht dicht gemacht werden - andernfalls werden tausende Arbeitsplätze in der Logistikbranche verloren gehen. Die Kritik an der Nachtflugregelung im Planfeststellungsbeschluss ist rechtlich fragwürdig. Der Planfeststellungsbeschluss ist bereits ein Kompromiss zwischen den berechtigten Lärmschutzinteressen der Anwohner und der Wirtschaft, bei weitem nicht das wirtschaftlich Wünschenswerte. Deshalb muss diese sorgfältig erwogene Abwägung beim Bundesverwaltungsgericht verteidigt werden, damit die Zahl der Ausnahmen vom Nachtflugverbot zwischen 23 und 5 Uhr nicht verringert werden muss", erklärte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der VhU. Aus Sicht der VhU sei die Revision der einzige Weg, um sicherzustellen, dass die Belange des Luftverkehrs sowie der Unternehmen und der Beschäftigten in der Region weiterhin ein besonderes Gewicht in der Abwägung behalten.
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU)
Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126
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