Pressemitteilung | VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle
Anzeige

VhU zur Vorstellung des neuen hessischen Migrationsberichts / Fasbender: "Hessische Wirtschaft braucht Migranten - Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt ist die Beherrschung der deutschen Sprache"

(Frankfurt am Main) - Menschen mit Migrationshintergrund sind angesichts einer alternden Gesellschaft in Hessen und Deutschland ein enorm wertvolles Potenzial, das dringend besser in den Arbeitsmarkt integriert werden muss. "Es muss uns gelingen, die erheblichen Begabungsreserven, die in fast einem Viertel der hessischen Bevölkerung schlummern, zu finden, zu fördern und für Gesellschaft und Wirtschaft nutzbar zu machen. Für die Wirtschaft wertvoll sind vor allem die Zwei- oder Mehrsprachigkeit sowie die interkulturellen Kompetenzen von Migranten. Unerlässliche Voraussetzung und Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt bleibt aber die Beherrschung der deutschen Sprache", kommentierte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) die Vorstellung des neuen Migrationsberichts "Die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation der hessischen Bevölkerung mit Migrationshintergrund" durch die Minister Hahn und Posch.

Der Ankündigung einer Integrationspolitik "aus einem Guss" durch die Hessische Landesregierung müsse jetzt ein schlüssiges Konzept folgen, das die vielen Modellprojekte bündelt und in die Fläche bringt. Modell-Projekte wie z. B. "frühstart - Deutsch und interkulturelle Erziehung im Kindergarten von Hertiestiftung und Altana, "Sprache und Integration" der mittelhessischen Agenturen für Arbeit sowie "Migra - Ausbildung in Migration" des Sozialministeriums und der FAG-Stiftung. Jedem müsse klar sein, dass ein erfolgreicher Weg über Ausbildung in Arbeit nur dann möglich sei, wenn die deutsche Sprache und soziale Kompetenzen schon im Elternhaus, im Kindergarten und anschließend in der Schule erlernt würden. Dort begangene Versäumnisse könnten von den Betrieben später nicht mehr repariert werden.

"Wir müssen aber auch den Blickwinkel drehen und Zuwanderung und kulturelle Vielfalt am Standort Hessen nicht länger nur als Problem behandeln. Es kommt darauf an, konstruktiv miteinander zu leben und zu arbeiten", so Fasbender weiter. Der Standort Hessen lebe wie kein anderer von seinen globalen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen. Um diesen Vorteil weiter auszubauen, Hessen zur weltoffensten und offensivsten Wirtschaftsregion auszubauen, bräuchten wir Menschen, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in fremden Kulturen zu Hause seien. Der richtige Mix sei der Schlüssel zum Erfolg - in Unternehmen ebenso wie für den Standort.

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige