Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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Wechselkennzeichen für Kraftfahrzeuge können die Einführung von Elektrofahrzeugen positiv beeinflussen

(Bad Homburg) - Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung prüft zurzeit zusammen mit der Versicherungswirtschaft die Einführung von Wechselkennzeichen in Deutschland. Damit soll dem Bürger eine Wahlmöglichkeit eröffnet werden, zwei oder mehr Fahrzeuge mit einem Kennzeichen abwechselnd zu betreiben und die jeweiligen Fahrzeuge entsprechend seinen Bedürfnissen zu nutzen.

VDIK-Präsident Volker Lange: "Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller begrüßt dieses Vorhaben des BMVBS. Damit wird es möglich, individuelle Mobilitätsbedürfnisse besser zu gestalten. Auch wird bei günstigen Rahmenbedingungen beispielsweise hinsichtlich Versicherung und Kfz-Steuer ein Anreiz geschaffen, umweltfreundliche Fahrzeuge, insbesondere Elektrofahrzeuge anzuschaffen und zu nutzen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass mit Einführung von Wechselkennzeichen der aus Sicherheits- und Umweltgründen notwendige Austausch alter gegen neuerer Fahrzeuge nicht verzögert wird.

Der VDIK hält die schnellstmögliche Einführung von Wechselkennzeichen für zwei oder mehr Fahrzeuge grundsätzlich für wünschenswert. In einem ersten Schritt könnten Wechselkennzeichen für reine Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybridfahrzeuge bzw. Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerung eingeführt werden, um schnell deren Attraktivität bei den Kunden zu steigern. Einfache administrative Antrags- und Genehmigungsverfahren sind Grundvoraussetzung, um eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung zu erreichen."

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Pressestelle Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

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