ZVG begrüßt Einigung zur EU-Saatgutverordnung – Bürokratieabbau jetzt praxisnah umsetzen
(Berlin) - Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) begrüßt die Einigung von EU-Kommission, Europäischem Parlament und EU-Rat auf eine neue Saatgutverordnung. Die Reform setzt wichtige Impulse für mehr Biodiversität, die Stärkung regional angepasster Sorten sowie für einfachere und einheitlichere Regelungen im europäischen Binnenmarkt. Während der Ausgestaltung der EU-Verordnung gab es viele entgegenkommende Kompromisse im Sinne des Gartenbaus.
„Die Einigung sendet ein klares Signal für mehr Vielfalt und Innovationsfähigkeit im Pflanzenbau“, erklärt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer. Der ZVG wird sich dafür einsetzen, dass das Ziel der Verordnung – Bürokratie abzubauen, Kontrollen zu reduzieren und modernen Züchtungsmethoden sowie digitalen Verfahren künftig mehr Raum zu geben – auch auf nationaler Ebene umgesetzt wird.
Insbesondere für kleine und mittelständisch geprägte Betriebe im Gartenbau müssen. praktikable Lösungen geschaffen werden. Fleischer spricht sich dafür aus, Erhaltungszüchtung und die Entwicklung lokal angepasster Sorten gezielt zu unterstützen und durch schlanke Verfahren zu fördern. Nur so könne die Vielfalt im Gartenbau langfristig gesichert und gleichzeitig ein Beitrag zu klimaresilienten Produktionssystemen geleistet werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) - Geschäftsstelle Berlin, Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin, Telefon: 030 200065-0
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