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Pressemitteilung

Elektroauto-Markt lässt Corona-Krise vorerst hinter sich

(Bad Homburg) - In Deutschland wurden im Juni 18.896 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, dazu zählen rein batteriebetriebene Elektroautos, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. Der Zuwachs beträgt 118 Prozent. Die Neuzulassungen von reinen Elektroautos (BEV) stiegen im Juni um 41 Prozent auf 8.119 Einheiten. Außerdem wurden fast vier Mal so viele Plug-In-Hybride (PHEV) wie im Vorjahresmonat neu zugelassen. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte 10.749 neue PHEV (plus 274 Prozent).

Seit Jahresbeginn wurden 93.980 Elektrofahrzeuge neu zugelassen (plus 97 Prozent). Sie erreichten im ersten Halbjahr einen Anteil am Gesamtmarkt von 7,8 Prozent, nach rund 3 Prozent im Jahr 2019.

Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) betonte: "Der Elektroauto-Markt lässt die Corona-Krise vorerst hinter sich. Der Juni 2020 war nach dem Rekord im März der bisher zweitstärkste Zulassungsmonat für E-Fahrzeuge in Deutschland. Ursächlich dafür war sicherlich die Ankündigung, dass die erhöhte Kaufprämie rückwirkend für alle nach dem 3. Juni neu zugelassenen Fahrzeuge gilt. Die neue Innovationsprämie wird nach unserer Erwartung im zweiten Halbjahr einen deutlichen Schub für die Nachfrage nach Elektroautos bringen."

Die VDIK hat erst kürzlich eine aktualisierte Liste der Elektrofahrzeuge von internationalen Herstellern veröffentlicht. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen bieten aktuell über 70 Elektro-Modelle an, die Kunden in Deutschland bestellen können. Die VDIK-Elektroliste kann hier abgerufen werden.

Die gesamte Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben hat im Juni ebenfalls deutlich zugelegt. Es wurden 39.491 neue Elektroautos, Hybride mit und ohne Stecker, Mild-Hybride (48 Volt) und Gas-Pkw zugelassen. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt 52 Prozent. Seit Jahresbeginn wurden 208.109 neue Einheiten registriert. Damit erreichten Autos mit alternativen Antrieben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Anteil am Gesamtmarkt von 17,2 Prozent, nach knapp 9 Prozent im Jahr 2019.

Seit Jahresbeginn sind außerdem 3.552 neue CNG-Autos hinzugekommen. Drei Viertel der Fahrzeuge stammen von internationalen Herstellern (75 Prozent).

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
Peter Mair, Leiter Politik, Presse, Öffentlichkeitsarbeit
Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg
Telefon: (06172) 98750, Fax: (06172) 987520
E-Mail: presse@vdik.de
Internet: www.vdik.de
(dvf, sf)