News

Verbands-Presseticker

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Bitkom e.V.

(Berlin) - Rund 500.000 Tablet-Computer werden nach BITKOM-Berechnungen im laufenden Jahr in Deutschland über den Ladentisch gehen. Im vergangenen Jahr erreichte der Absatz dieser Geräte gerade einmal 20.000 Stück, der Absatz wächst also derzeit um den Faktor 25. Der Gesamtumsatz wird dieses Jahr sprunghaft ansteigen und ein Volumen von ca. 300 Millionen Euro erreichen. "Tablet-PCs gibt es schon seit Jahren, jetzt rollen sie den Computer-Markt auf", sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

BÄK Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) e.V.

(Berlin) - "Wir Ärztinnen und Ärzte wollen unseren Beitrag leisten zu einer Strategie für Prävention und nicht für Präventionsmarketing. Bewegungsmangel, Fehlernährung und Alltagsdrogen erfordern konkrete medizinisch sinnvolle Interventionskonzepte. Bei ernsthaftem Willen und Engagement aller Beteiligten brauchen wir dazu kein eigenständiges Präventionsgesetz. Die Ausgestaltung des bisherigen Paragraphen 20, SGB V aber wollen wir nicht allein den Krankenkassen überlassen. Die von der Bundesregierung angekündigte neue Präventionsstrategie muss deshalb mehr Möglichkeiten eröffnen, Gesundheitsberatung, Früherkennung und Prävention von Krankheiten als originär ärztliche Aufgabe zu fördern", sagte Rudolf Henke, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer (BÄK) und Vorsitzender des Ausschusses "Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation" der BÄK. Vorhandene Früherkennungsuntersuchungen müssten weiter entwickelt werden. Notwendig sei auch eine angemessene Bezahlung präventiver Beratungsleistungen, sagte Henke auf der 3. Präventionstagung der Bundesärztekammer in Berlin.

k.A.

(Herrischried) - Zu den Vorschlägen von Sozialministerin Monika Stolz, durch eine kleinteiligere Bedarfsplanung eine bessere ärztliche Versorgung zu erreichen, erklärt Dr. Olaf Boettcher, Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg des NAV-Virchow-Bundes: "Ärztemangel lässt sich nicht durch Bedarfsplanung regeln, denn Ärzte lassen sich nicht einfach von A nach B verschieben. Das Problem des Ärztemangels ist viel akuter als die Politik es darstellt - auch wenn Sozialministerin Stolz Baden-Württemberg im Vergleich zu den übrigen Ländern als `bestversorgt´ beschreibt."

Stiftung Deutsche Krebshilfe

(Bonn) - Am 31. Mai 2010 ist Welt-Nichtrauchertag. Unter dem Thema "Die Marketing-Strategien der Tabakindustrie" fordert die Deutsche Krebshilfe als Mitglied des AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN vom Gesetzgeber weitere wirksame Schritte für einen umfassenden Jugendschutz. Denn nach wie vor verführen die Tabakhersteller Minderjährige mit intensiver und zielgruppenorientierter Werbung zum Rauchen.

Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)

(Köln) - Anlässlich des heute (27. Mai 2010) stattfindenden 3. Nationalen Forums zur biologischen Vielfalt hat NABU-Präsident Olaf Tschimpke eine überzeugende Ausgestaltung des geplanten Bundesprogramms Biologisch Vielfalt gefordert. "Wer Milliarden für Rettungsschirme aller Art in Bewegung setzen kann, der kann sich beim Schutz unserer unmittelbaren Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen nicht wegducken", so Tschimpke.

Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V. (VDB)

(Berlin) - Die deutschen Bürgschaftsbanken ermöglichten dem Mittelstand in den ersten vier Monaten des Jahres 2010 ein Kreditvolumen von rund 570 Millionen Euro. Mehr als 2.800 kleine und mittlere Unternehmen erhielten Bürgschaften und Garantien über insgesamt 398 Millionen Euro. Damit stieg die Bürgschaftsvergabe durch die deutschen Bürgschaftsbanken nochmals um 23 Prozent gegenüber dem Rekordvorjahr an.

Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)

(Bonn) - Das "Lebensmittelchemische Institut Köln" feiert 2010 sein 60-jähriges Bestehen. Das Institut steht unter der Trägerschaft des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) und stellt sich den komplexen Forschungsaufgaben um das große Themenfeld Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz.

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bezirk Niedersachsen, Bremen und Sachsen Anhalt

(Hannover) - Auf harsche Kritik des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) stößt die Forderung des Landesrechnungshofes, aufgrund demografischer Entwicklungen in Niedersachsen einen massiven Stellenabbau in der Landesverwaltung vorzunehmen. Bei der Vorstellung seines Jahresberichtes 2008 hatte der Präsident des Landesrechnungshofes aufgrund des Bevölkerungsrückgangs vorgeschlagen, 26.000 von 166.000 öffentlichen Vollzeitstellen bis zum Jahr 2030 zu streichen.

VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Düsseldorf) - Eine 100 Prozentige Stromversorgung mit erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 ist nach Meinung des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. nicht möglich. "Die Stellungnahme zur Energieversorgung des Sachverständigenrates für Umweltfragen ist wirtschaftlich und technologisch kaum umzusetzen", bewertet Prof. Hermann-Josef Wagner, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt die Ergebnisse. "Die meisten realistischen Szenariorechnungen, auch die des VDI, prognostizieren einen Anteil an erneuerbaren Energien zwischen 40 und 50 Prozent in 2050." Zum einen seien die Kostenabschätzungen des Sachverständigenrates viel zu optimistisch. Zum anderen erfordere das Konzept einen hohen Anteil an regenerativem Importstrom und die Erschließung von Speichermöglichkeiten, die heute noch nicht vorhanden sind. "Auch die Stromlieferung aus den skandinavischen Staaten kann nicht beliebig gesteigert werden wegen der dort gegebenen Umweltauflagen", so Wagner. Laut VDI müssen auch 2050 fossile Kraftwerke zur Stromversorgung beitragen.

k.A.

(Düsseldorf) - Nachwuchsförderung bedeutet Zukunftssicherung: Mit diesem Wissen motiviert die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) seit Jahren in einer groß angelegten Initiative junge Mediziner. Die Vergabe der Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien an fünf urologische Assistenzärztinnen und -ärzte ist die jüngste Maßnahme der medizinischen Fachgesellschaft, um die Attraktivität ihrer Disziplin zu unterstreichen und dem Ärztemangel aktiv entgegenzutreten.

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